Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)

1805

Auf jeden Fall wird also dringendst notliwendig, daß Euer Liebden sogleich alles aufbiethen, damit die Armee, die bey 85,000 stark seyn dürfte, verpflegt werden könne. Ich berufe unter Einem dem Obergespann oder Vizegespann des Neutraer Comitats, trage Ihnen auf, einen Komissär zur Besor­gung der Verpflegsgeschäfte sogleich zu bestimmen und augenblicklich zu Mir abzusenden. Dieser misrathene Schlag ist umso empfindlicher, als er den Negoziazionen, wozu die Abgeordneten bereits seit mehreren Tagen abgegangen waren, Gewicht geben konnte. Indessen Ich fahre fort diesen Gegenstand, so gut es nur immer möglich ist, zu betreiben, weil Ich dessen Wichtigkeit gewiß kenne und fühle, wie dringend nothwendig der Frieden für den Staat seye, und deswegen habe Ich Euer Liebden bereits mehrmalen aufgefordert die Insurrection zu betreiben, bleibe auch überzeugt, das der Schade, welcher durch einige Streifereyen des Feindes nach Ungarn verursacht wird, bey weiten mit dem Nutzen in keinem Vergleiche steht, welcher dem Staat in diesem Augenblick zugeht, wenn das Land Ungarn neue, schuldige und rühmliche Kraftäußerung thut, dessen Wichtigkeit der Feind nur zu gut kennt. Czeitsch, den 3-ten Dezember 1805. Franz A legfelsőbb kézirat rendelkezéseinek megbeszélésére a nádor 7-én reggel katonai tanácskozást bívott össze, amely fontos határozatokat hozott a sereg élelmezése és visszavonulása a a tartalék és a nemesi fölkelés tárgyá­ban. Élelmezési biztosul Illésházy István gróf, trencséni főispán küldetett a király mellé. V. ö. 1805. napló, Iratok II. 371—372. 1. Euer Majestät! So empfindlich.] der Verlust der Schlacht vom 2-ten dieses jedem gut denkenden Menschen und dem Staate seyn muß, so würde ich selben erträglich] finden, wenn nicht dazu auch noch der weit traurigere Umstand des Rückzuges der geschlagenen Armee nach Hungarn käme. Bey dem gäntzl[ichen] Mangel an Verpflegs­Vorräthen, welche alle für die Armee, welche aus Italien kömmt, verwendet werden mußten, bey der heurigen ungünstigen Erndte muß die plötzliche Erscheinung einer nicht angesagten Armee in weniger fruchtbareren Gegenden einen Mangel verursachen, geschweige erst jene einer geschlagenen undisciplinirten Armee, welche alles ohne Rücksicht verwüstet. Dieses muß der Armee Mangel, dem Theil des Landes, welchen sie besetzt, den gäntzl[iehen] Untergang zuziehen, ich spreche hier nicht von dem Einfluß, den es in der öffentlichen] Meynung hat, welche mehr die alliirten Russen, als die Franzosen fürchtet, ich spreche hier nicht von denen Folgen, welche bey dem hitzigen Charakter der Nation daraus entstehen können, welche Thätigkeiten nach sich ziehen werden, denn dieses kann Euer Majestät Einsicht selbst nicht entgehen und Sie bewegen,

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