Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)

1805

des Carlsstädter Magistrats beiliegenden Ausweisen zur leichtern Übersicht des ganzen verfertigt worden. Aus selber werden sich Euer Majestät überzeigen, daß obgleich vom Anfang Aprils bis Ende Octobers 1804. 288 Schiffe bei Semlin die Sau aufwärts mit einer Ladung von 470.963 Press[burger] Metzen Waitzen, und 12.365^ Press [burger] Metzen Halbfrucht nebst einigen andern in der 3" ten Tabelle des slavonischen General­kommando specifizirten, für den Bedarf Croatiens und Inner-Oester­reichs bestimmten Früchtengattungen gefahren, von dieser Quan­titaet bis Ende Novembers dennoch nur 122.950 Press [burger] Metz[en] Waitzen und 3650 Pr[essburger] Metzen Halbfrucht wirklich in Carlsstadt eingetroffen, 80.000 P[ressburger] M[etzen] aber noch dahin von Siszek unterwegs waren; endlich davon bis zu dieser Epoche nur 5600 Metzen Waitzen an die Seeküste versendet worden. Die übrige Anzahl Waitzen und Halbfrucht, nebst dem grösten Theile der andern Früchtengattungen, war beim Abgang der Berichte des Carlsstädter Magistrats und des Agramer Comitats, welche hier in Abschrift beiliegen, theils noch unterweges zwischen Semlin und Sziszek, theils aber auch, und zwar das meiste davon von Siszek nach Rugvicza versendet, und daselbst gröstenteils von inner-oesterreichischen Handelsleuten abgeholt und zu Versehung der dortigen Provinzen, oder aber auch zur Ausfuhr über Triest verwendet worden. Weiters erhellet aus dem ersten der Nota des slavonischen Generalkommando beiliegenden Ausweis, daß selbes vom l" ten bis 23-teu jq­QV< verflossenen Jahrs die nöthigen Pässe auf 54.000 nach Karlsstadt bestimmten Pressburger Metzen Waitzen ertheilt habe. Daß die Anzahl dieser Früchten, ich mag nun jene nehmen, welche auf Karlsstadt wirklich verführt worden, oder auch annehmen, daß der gröste Theil der übrigen, die Sau aufwerte gegangenen Früchten durch inner-oesterreichische Handelsleute ausser Landes geführt worden ist, und daß die zuletzt bemerkten 54.000 Pr[ess­burger] M[etzen] die nämlich Widmung haben, in Rücksicht auf die so ausgedehnte Erzeugung Hungarns, und in Vergleich mit jener Anzahl Früchten, welche in denen letzteren Zeiten, selbst damals, als die Ausfuhr gesperrt war, diesen Weeg folgten, nicht beträchtlich sei, beweiset die hier beiliegende Tabelle sub E. (aus welcher die Halbfrucht wegen des kleinen Betrages derselben aus­gelassen worden) und die obangeführten Berichte. Erstere weiset aus, daß in denen 5 Monathen, Nov. [Decem]­ber 1803., Jänner, Hornung und März 1804., wo die Ausfuhr des Waitzens verbothen war, 307.850 P[ressburger] Metzen dieses Materials auf 180 Schiffen, in den sieben auf die Ausfuhrserlaubnis folgenden Monaten aber 470.963 P[ressburger] M[etzen] auf 288 Schiffen, also in letztern nur um 163.113 Metzen, und 108 Schiffe

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