Borsa I.: Die Lage des ungarischen Archivwesens nach 1945.

werden uiüsete» ,;7 as die Arbo!temetheden. betrifft, so auss erwähnt werden, dass die Archive ih^e Arbeit nach Jahree-Arböifc^nlunen einrichten. Die Jahresnlane werden von den Archiven /nur für den internen Bedarf/ nach Vierteljahren oder mon&fen aufgeteilt. Arbeitsberichte an die Zentralstelle werden nur im Verhältnis zum Jahresplan, nach Mnde des Halbjahres und dann nach Jahresschluss, erstattet. Kach Plenen verrichtete Arbeiten sind leichter zu überblicken, und die Satzungen des Planes wirken nicht nur richtungweisend, sondern sie sporneu auch zum terminmassigea Abschluse der Arbeiten an. Durch diese äinrichtuag gelang es zu erreichen, das r die verschiedenen angeschnittenen Arbeiten auch abgeschlossen Werden, war doch das schlimmste früher in den Arciiven, dass soviel Arbeit unvollendet blieb. v /enn es auch noch, nicht in sämtlichen Archiven gelang, die diesbezüglichen alten Fehler zu beseitigen, brachte die Einführung der Planarbeit schon grosse .erfolge* Bei der Schaffung der Verordnung mit Gesetzeskraft Z.« 29/1950, sowie im Zuge unserer weiteren Arbeit sind Dokumente, die uns über das sowjetische Archivwesen zur Verfügung standen, benützt worden, so das Dekret des Hat eis der Volkskommissäre vom 1, Juni 1916 über die "Umorgani­sierung und Zentralisierung, des Archivwesens-' und die erke von A. T ', Tschernow und A.G. Mitjajew 1 '. Unsere Beziehungen zu den Archiven des Auslandes, besonders der nachbarschaftliehen Volksdemokratien hatten sich wehrend $ der letzten Jahre erfreulich entwickelt. Während das un­garische Archivwesen 1950, bei Errichtung der Zentralstelle, keinerlei internationale Beziehungen besass, können wir heute schon über nennenswerte Erfolge auf diesem Gebiete A.W.Tschernow; Geschichte und Organisation des Archivwesens in der Sowjetunion,Moskau, 194o, ung.Übersetzung Budapest, 1952. - K.G.Mit jajew-, Theorie und Praxis des Archivwesens. 'Moskau 1946., ung.übereetstmg Budapest, 1954.

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