Mitteilungen des K. K. Archivrates 3.

Alfons Žák: Das Stiftsarchiv in Geras (Niederösterreich)

126 Alfons Zák. buch für Landesk. von N.-Öst. 1905/8), über die Totenbücher der Stifte (ieras und Pernegg (ebenda, 1910 und 1912), über die Konföderationen geistlicher Stifte (Studien und Mitteil, von ßaigern, 1898, XIX. Jg.), über die Beziehungen der n.-öst. Prämonstratenserstifte Geras und Pernegg zu Mähren (Zeitschr. des deutschen Vereines für die Geschichte Mährens und Schlesiens 1902, VI. Jg.), in den Quellen zur Geschichte der Stadt Wien (V. Bd., I. Abt., Reg. 4732—4768) und in der Topographie von Niederösterreich, Bd. VIII (Artikel Pernegg, nebst mehreren früheren) verwertet. Aus derselben Feder stammen ferner die Studien über die Martinskirche zu Drosendorf (Blätter für Landesk. 1894), über Eibenstein und Primersdorf (ib. 1895 und 1896) mit zahlreichen urkundlichen Belegen, wie auch die Beiträge zur Geschichte der Frauen­klöster St. Bernhard bei Horn (Zisterzienserchronik von Mehre|au, Bregenz, 1912. XIV. Jg.) und St. Klara in Wien (Monatsbl. für Landesk. von N.-Öst. IV), deren von Alram geschriebene Urkunden­sammlungen im Geraser Stiftsarchive verwahrt werden. Auch der von Viktor Ant. Felgel-Farnholz verfaßte Artikel über Geras in der Topo­graphie von N.-Öst., Bd. Ill, S. 367—420. berücksichtigt stets das ur­kundliche Material. Eine kleine Reihe von Urkunden (18 ganz, 7 zitiert)1) finden sich nach Alrams Einsendung bei P. Marian, Gesch. der öst. Klerisey (IV. Tom., IX. Bd., Wien, 1788), S. 123—163, eine vermehrte Samm­lung, »Urkunden des Prämonstrateuser-Stiftes Geras« (44 Stück, zum Teile nur zitiert, aber viele auch mit Kommentar) im Archiv für Kunde österr. Geschichtsquellen II (Wien, 1849, S. 1—52) von Theodor Mayer abgedruckt.'2) Mit bezug auf Mähren druckt Boczek im Codex diplom. Moriaviae T. III—V mehrere Geraser Urkunden3), die erst kürzlich in der »Hlidka« (Brünn, 1902) ergänzt und korrigiert wurden, ab. Aus diesem Kodex wurden einzelne Urkunden auch in den Regesten Bohém, et Morav. (Prag, 1855ff.) angeführt. Zwei Urkunden (Nr. 4 und 5) werden auch im künftigen Babenberger Urkundenbuch (Dr. Oskar Mitis) Aufnahme finden. Unter die »Wiener« Regesten wurden 38 Stück4) von der Redaktion angenommen. Einzelne abgedruckte Urkunden sind, insoferne es nicht oben ver­merkt wurde, auch bei Dr. Berthold Hoffer, Zur Geschichte von Geras >) Cf. oben Nr. 1, 4, 13 (falsch v. J. 1217), 6, 7, 10, 11, 12, 21, 26, 31, 54, 196, 222, 231, 267, 328 und eine Urkunde v. J. 1705.-) Ganz abgedruckt wurden Nr. 1—-6, 8—13. 15—19, 21, 23, 25—31, 34, 46, 50, 57, 72, 110 und 124. 3) Cf. Nr. 6, 7, 10—14, 26, 28, 29, 36 (falsch z. J. 1277). 4) Urk. Nr. 5, 18, 26, 27, 37, 40, 41, 42, 44, 46—47, 50—52, 54, 69, 73, 82 86, 87a, 109, 110, 125, 126, 130, 136, 138a, 144, 148, 151, 162, 163, 200, 221 bis 223 und 254,

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