Mitteilungen des K. K. Archivrates 2. (Wien, 1916)
Dr. Franz Martin: Das gräflich Kuenburgsche Archiv im Langenhof zu Salzburg
126 Dr. Franz Martin. Josefa verwitwete Gräfin Nothaft, M. Justina und M. Anna mit genannten Zehenten (wie n. 214). Or. 1 S. (VII, 105). 217 1716, November 26. — Kurfürst Max Emanuel von Bayern belehnt Franz Kajetan und die minderjährigen Philipp Kajetan, Johann Friedrich Kajetan und Josef Anton mit genannten Zehenten. Or. 1 S. (VII, 106). 218 1721, Oktober 16. — Des Grafen Johann Anton Losy von Losimthal Hof- und Lustgärtner Johann Egereth bekennt, daß Matheus Brunner, 'von Tachau gebürtig, bei ihm die Gärtnerei erlernt hat. Or. S. fehlt (IX, 2). 219 1723, April 27. — P. Innozenz XIII. erlaubt dem Dompropst Karl Josef Grafen Kuenburg, neben seinen innehabenden Pfründen auch noch eine bischöfliche innezuhaben. 2 Or. Bulle (II, 18 und 19). 220 1723, Mai 24. — Erzb. Franz Anton bestätigt Karl Josef Grafen Kuenburg als Bischof von Seckau. Or. 1 S. (II, 20). 221 1723, November 20. — P. Innozenz XIII. erlaubt dem Karl Josef Grafen Kuenburg ähnlich wie n. 220. 4 Or. Bullen (II, 21—24). 222 1723, Dezember 29. — Erzb. Franz Anton ernennt und bestätigt Karl Josef Grafen K., Dompropst von Salzburg und Domherr von Passau, als Bischof von Chiemsee. Or. 1 S. (II, 25). 223 1726, Juli 18. — Derselbe belehnt den Max Josef Grafen Kuenburg mit den seinem Vater Johann Josef (n. 212) als Primogenitursinhaber verliehenen Gütern (Steinach etc.) Or. 1 S. (VIII, 8). 224 1726, Juli 18. — Derselbe belehnt Max Josef mit genannten Gütern (Eizing wie n. 211). Or. 1 S. (VIII, 9). 225 1726, November 23. — Johann Ernst Adeodat Freiherr von Dücker, Pfleger von Glanegg, setzt nach Absterben des Johann Josef Grafen Kuenburg dessen Sohn Max Josef an das Urbar einer Wiese, die aus dem Wochingergute gebrochen wurde (vgl.n. 193). Or. 1 S. (IV, 23). 226 1726, November 23. — Derselbe wie vor, Grundstück in der Morzgerau, welche eine Hirschsulzen gewesen ist (vgl. n. 203). Or. 1 S. (IV, 24). 227 1727, Juli 3. — Max Josef Graf Kuenburg verkauft (zur Abzahlung der erkauften Lambergschen Zehente) seinem Sekretär Franz Josef Waldherr das Gut und Bad Aigen zu Erbrecht. Or. Libell, 1 S. (V, 18). 228 1727, Juli 7. — Kurfürst Karl Albrecht, Herzog von Bayern, belehnt die Söhne des f Johann Friedrich Grafen Lamberg,