Mitteilungen des K. K. Archivrates 1. (Wien, 1914)
Kleinere Mitteilungen
284 Kleinere Mitteilungen. Neumarcker Krämer-Buch 1793 bis 1846 (vorangeht: Gerichtliche Acta 1705 bis 1791). — Steuerregister 1727 bis 1801 nebst Verzeichnis der Herbergen und Hausgenossen. — Neumarckher Hospital-Eayttung 1748 bis 1773. b) Akten der Mauerer- und Steinmetzenzunft. 1690, Februar 2. Handwerksordnung der Mauererzunft (in den »Mitt. d. V. f. Gesch. d. D. i. B.«, XLVIII. Jahrg., veröffentlicht). — Meisterbuch 1690 bis 1739. — Lehrjungen- und Gesellenbuch 1701 bis 1746. — Totenbuch 1729 bis 1832. — Aufnahme- und Freisprechbuch 1747 bis 1784. — Aufnahme- und Freisprechbuch der Mauerer und Steinmetzen 1782 bis 1803. — Verordnungsbuch 1803 (1799) bis 1823. — Register über Wachsreste 1803. — inventarium über sämtliche Schriften und Zunftladenbücher 1803. . — Mauererzunft-Rech- nungen 1826 bis 1837. — Lehrjungen- und Gesellenbuch 1835 bis 1851. In Privatbesitz: 1662, März 6. Zunftordnung der Leinenweber in Neumarkt, verliehen von Abt Raimund I. Wilfert von Tepl. Or. Perg. (»Mitt. d. V. f. G. d. D. i. B.«, LI. Jahrg.) — Meisterbuch der Leinenweberzunft 1800 bis 1851. — Zunftlade des Leinenweber-Handwerkes zirka 1800 (im Besitz des Mesners Karl Konrad in Neumarkt). 1599, Dezember 17. Die vereinigte Müller- und Bäckerzunft in Neumarkt verleiht Gesellenartikel. Or. Perg. — Abt Raimund II. Wilfert von Tepl gestattet die Trennung des Müller- und Bäekerhandwerkes in Neumarkt und verleiht ersterem Zunftartikel. 1699, Mai 2. Or. Perg. (im Besitz des Harg-Miillers bei Neumarkt). 7. Ronsperg. Das verhältnismäßig reichhaltige Urkundenmaterial der Stadt Ronsperg (politischer Bezirk Bischofteinilz) war in einem Gewölbe des hölzernen Rathauses in feuchter Lagerung untergebracht. Zur Sicherung des Bestandes wurden dem Stadtsekretär J. Pechtl (Bürgermeister Franz Reitmeier war zufällig nicht anwesend) entsprechende Weisungen gegeben, die um so notwendiger waren, als die Dokumente vom Moder schon stark angegriffen waren. Hier, wie fast in allen Städten, konnte die Wahrnehmung gemacht werden, daß die lokalen Faktoren bei aller Erkenntnis der Wichtigkeit städtischer Dokumente wegen beschränkter oder vollständig ungenügender Raumverhältnisse nicht sobald zu einer entsprechenden Sicherung der Archivsbestände gelangen dürften.