Mitteilungen des K. K. Archivrates 1. (Wien, 1914)

Zusammengestellt von Konservator Prof Franz Komatar: Verzeichnis der archivalischen Literatur Krains

Verzeichnis der arehivalisehen Literatur Krains. 247 Krain. 1818, 2). — Reisebericht von Fr. v. Hermannsthal (Mitteilungen des historischen Vereins für Krain. 1860, 22). — Die k. k. Forst- und Domänendirektion überläßt auf Anordnung des k. k. Ackerbauministeriums gegen 200 Pergamenturkunden der Religionsfondsherrschaft L. dem krai- nischen Landesmuseum (Rechenschaftsbericht des krainischen Landes­ausschusses. 1882, 135). — Die k. k. Domänendirektion in Görz und das k. k. Ackerbauministerium bewilligen in den Jahren 1888 und 1889 die Durchsicht des alten Kloster- und Wirtschaftsarchivs und die Extra- dierung der brauchbaren Archivalien an das krainische Landesarchiv. Die Professoren Wallner und Kaspret nehmen die Durchsicht der noch vorhandenen Archivalien vor, berichten über ihren Zustand und ver­öffentlichen ein Verzeichnis der extradierten Archivalien (Rechenschafts­bericht des krainischen Landesausschusses, 1889, 149; Mitteilungen des Musealvereins für Krain. III, 207 bis 216). — Die k. k. Finanzlandes­direktion in Graz überläßt mit Bewilligung des k. k. Finanzministeriums dem Landesarchiv einige Urkunden, die zum alten Bestand des Archivs der Religionsfondsherrschaft L. gehören (Rechenschaftsbericht des krai­nischen Landesausschusses. 1888, 139). Leutenburg, Sehloßarchiv. Rutar berichtet über das Vorhanden­sein einiger Gerichts- und Steuerprotokolle (Mitteilungen des Museal­vereins für Krain. IV, 60). Lustthal. Erbergsches Archiv. Wird im Landesarchiv aufbewahrt. Fünf Faszikel dieses Archivs, der letzte Teil des ehemaligen Erbergschen Archivs, wurden dem Landesarchiv erst im Jahre 1907 vom Gutsbesitzer Fr. Fajdiga in Laibach geschenkt (Carniola. I, 13). Maunitz, Kirehenarchiv. Komatar, Inventar (Mitteilungen des Musealvereins für Krain. XVII, 43). Michelstetten, Kirchen- (früher Kloster-) Archiv. Parapat ver­öffentlicht im Letopis Matice Slovenke 1872 und 1873, 18 bis 32, Re­gesten zur Geschichte des Klosters. Damals waren im Kirchenarchiv noch 23 Urkunden von 1257 bis 1781 vorhanden, wurden jedoch schon von Schumi nicht mehr vorgefunden ( Schumi, Urkunden- und Regesten­buch des Herzogtums Krain, II. Bd., Laibach 1887, Nr. 243, S. 193). Mötnik, Gemeindearchiv. Konschegg veröffentlicht zehn Markt­privilegien im Auszuge (Mitteilungen des historischen Vereins für Krain. 1856, 69). — Kriznik berichtet im Letopis Matice Slovenske, 1881, 200, daß das Gemeindearchiv verschleudert wurde. Nassenfuß, Gemeindearchiv. Hitzinger druckt fünf Urkunden von 1531 bis 1783 vollständig ab, von anderen veröffentlicht er kurze Inhalts­angaben (Mitteilungen des historischen Vereins für Krain. 1853, 17 bis 24). — Reisebericht von Dimitz. Er fand nichts vor (Mitteilungen der Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale. N. F. XII, GLIX).

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