Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs - Supplement. Geschichte K. und K. Wehrmacht 2. (1898)
Aufgelöste Fuss-Truppen - IX. Mieth-Regimenter (Regimenter in kaiserlichem Solde)
— 613 — Würt te mb er gisch es Infanterie-Regi ment Erbprinz Alexander. Uebernahme und Rückstellung. 1733 hatte sich der Herzog Carl Alexander von Wüttemberg laut Vertrag verpflichtet, dem Kaiser zwei Infanterie-Regimenter ä 2300 Mann und ein Dragoner-Regiment auf acht Jahre zu überlassen, ohne selbe in sein Reichs-Contingent einzurechnen1). Diese Regimenter wurden Ende Januar 1731 in kaiserliche Verpflegung übernommen und verblieben auch während des Krieges gegen die Türken (1737—1739) in diesem Verhältnisse, ohne jedoch auf den Kriegs-Schauplatz gezogen zu werden2). Ende 1739 entlassen. Regiments-Inhaber. 1733 Württemberg, Alexander, Erbprinz. Régim ents-Command ant en. 1734 Hildebrand, von, Obrist. | 1737 Puebla, Graf, Obrist. Feldzüge. 1734 im Vi. lande der Reichs-Armee (Lager von Heilbronn). 1735 in der Haupt-Armee. Württembergisches Infanterie-Régim ent Prinz Friedrich. Uebernahme und Rückstellung. 1734, wie das vorige, übernommen, 1739 entlassen. Regiments-Inhaber. 1734 Württemberg, Friedrich, Prinz. Regiments-Comm andantén. 1734 Eichelberger, Obrist. | 1737 Baden-Hochberg, Prinz, Obrist. Feldzüge. 1734 bei der Reichs-Armee (Lager von Heilbronn). 1735 in der Haupt-Armee. ■) K. A., F. A. Komisches Keich 173t, XIII, 36. Der Herzog hatte sich die Ernennung der Officiere Vorbehalten und die Bestallung seiner drei minderjährigen Söhne zu Inhabern dieser Regimenter erbeten. 2) Besatzungen in Freiburg und Breisach.