Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs - Supplement. Geschichte K. und K. Wehrmacht 1. (1898)

Die Fuss-Truppen - I. Infanterie - Die Infanterie-Regimenter Nr. 1-102.

— 335 ­Das 3. rückte im December im Corps Sclilik aus Galizien nach Ungarn und stand anfänglich als Besatzung in Bartfeld und Eperies, das Landwehr- Betaillon im Corps Simunich, Gefechte bei Kosztolna - Lieszkó, dann vor Leopoldstadt, die Grenadiere (Bataillon von der Trenck) bei Unterdrückung des Aufstandes in Lemberg mitgewirkt. 1849 fochten das 1. und 2. Bataillon mit besonderer Auszeichnung bei Novara und verbheben dann in der Llomellina. Das 3. Bataillon bei dem Ueberfalle auf Igló, in der Schlacht bei Kápolna, das 1. Landwehr-Bataillon im März—April bei der Cernierung von Komom. Im Sommer - Feldzüge machten diese beiden Bataillone die Gefechte bei Marczaltö, die Yorrückung an die Theiss, Gefecht bei Magyar-Kanizsa und Schlacht bei Temesvár mit. Die gleichfallls auf den Kriegs-Schauplatz nach Ungarn gerückten Grenadiere bei Schintau, Pered, Puszta-Herkály gefochten, bei Szöreg und Temesvár nicht in das Feuer gekommen. Für Auszeichnung in diesen beiden Feldzügen erhielten: LO. ßegiments-Commandant Oberst Victor von Mandel; die Hauptleute Anton Wirth und Carl Greschke. EKO. 3. Oberstlieutenant Julius von Kiesewetter; die Hauptleute Carl Greschke und Carl Zimmer. MVK. Oberstlieutenant Kiesewetter; Major Johann nobile Marini; die Hauptleute Franz Adler von Adlerschwung, Constantin Kuciejewski, Ignaz Schediwy, Friedrich Müller, Bichard Fedrigoni, Julius vonSchivitz- hoffen und Stephan Milletic; Oberlieutenant Otto Breyer; die Untei-- lieutenants Ludwig Edler von Friedrichsberg, Carl Kopetzky und Edmund Erlacher de Khay, endlich Obei-lieutenant Franz Hauenschild (mittlerweile als Hauptmann zu Kaiser Alexander Nr. 2 transferiert). 1859 verbheb das Begiment in Siebenbürgen und nahm, später in das 4. Corps eingetheilt, keinen Antheil an den kriegerischen Ereignissen. Das 4. Bataillon in Ofen, später auch, sowie das 5. in das 12. Corps bestimmt. Martini. 1864 bildete das Begiment mit König von Preussen Nr. 34 die sogenannte „eiserne” Brigade Gondrecourt im Corps Gablenz und focht mit Auszeichnung, aber grossem Verluste, in dem Gefechte bei Ober-Selk und bei der Erstürmung des Königsberges. Für Auszeichnung in diesem Feldzuge erhielten: LO. Begiments-Commandant Oberst Franz Freiherr von Abele, dann dem gefabenen Major Ludwig Stampfer nachträglich zuerkannt. EKO. 3. Oberstheutenant Franz Oreskovich, Hauptmann Carl Bitter von Catinelli und der vom 4. Grenz-Begiment zugetheilte Unterlieutenant Ehas Badovinac (gefallen, nachträglich zuerkannt). MVK. Major Paul Driancourt; Hauptmann Vincenz Planner; Ober- lieutenant Ferdinand Track; die Unterheutenants Wilhelm Jeney, Felix Bitter von Manasterski, Franz Haymerle und Joseph Woller. OGVK. Begiments-Caplan Johann Guszkiewicz. FJO. Begiments-Arzt Dr. Heinrich Weisse. GVK. m. d. Kr. Begiments-Arzt Dr. Emanuel Arzt. 1866 im 1. Corps (Clam) der Nord-Armee eingetheilt, focht das Begi­ment mit Auszeichnung, aber bedeutenden Verlusten, bei Podol, Jicin, in der Schlacht bei Königgrätz, endlich bei Boketnitz. Das 4. Bataillon bei der Süd-Armee (Brigade Benko, jedoch als Besatzung in Verona verbheben). Decoriert wurden mit: EKO. 3. Oberstheutenant Chevaher Dickinson (gefallen, nachträglich zuerkannt). MVK. Begiments-Commmandant Oberst Bergou (gefaben, nachträglich), sowie dessen Nachfolger Oberst Schmelzer (für Auszeichnung im Generaí- stab); Major Johann Kocy von Cenisberg; Hauptmann Johann Bissinger; Unterlieutenant Friedrich Gauff.

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