Mittheilungen des k.u.k. Kriegs-Archivs 7. (Neue Folge, 1893)

Major Hausenblas: Oesterreich im Kriege gegen die französische Revolution 1792 (Fortsetzung im VIII. Bande)

B H. K. R. Section IT, Hohenlohe 1792, IV, 163 u. K. A. 1892 VIII. 65 und 128. 2) K. A.; H. K. R. 1792, YIH, 13. Die Marsch-Disposition dient zugleich als Beispiel der damaligen Befehlsgebung. ausgeübte Requisitionssystem bei den deutschen Armeen noch keinen Eingang gefunden hatte. An das Festungs-Commando in Luxemburg hatte Hohenlohe das Ersuchen gerichtet, ein Yorraths-Magazin in Graevenmachern anlegen zu lassen, aber auch dies stiesS auf Hindernisse, da die Preussen in diesen Gegenden bereits alles aufgekauft hatten.1) Schliesslich mussten auch Vorsorgen getroffen werden, um zu den „Versuchen auf Saarlouis und Thionville“ Munition und schweres Geschütz herbeiz uschaffen. Alle diese Vorbereitungen nahmen mehrere Tage in Anspruch, so dass das Gros Hohenlohe’s erst am 14. August von Neustadt aufbrechen konnte, nachdem die aus 4 Escadronen Wurmser- Husaren, 2 Escadronen Kinsky-Chevauxlegers, 2 Escadronen Erz­herzog Joseph-Dragonern und einem Bataillon Warasdiner Grenzern bestehende Vorhut unter Prinz Waldeck am 12. August nach Kaiserslautern abgerückt war. Für den Marsch erliess Hohenlohe am 12. die folgende Dis­position :* 2) „Den 14. August 3 Uhr Früh marschiert die Haupt-Armee über Frankenstein bis Kaiserslautern in einem Zuge, da unterwegs nicht gelagert werden kann. Die Ordnung ist folgende: k la tété: 2 Escadronen Husaren, 2 „ Chevauxlegers, 3 „ Dragoner, Hierauf folgen die 12 Bataillone Infanterie und zum Schluss 2 Escadronen Dragoner, 2 „ Chevauxlegers, 2 „ Husaren. Die Avantgarde ist schon in Kaiserslautern. Trotzdem gehen 30 Husaren eine halbe Stunde voraus und werden von 30 Chevaux­legers soutenirt. Arriéregarde 50 Husaren, 50 Chevauxlegers.

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