Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 6. (Wien, 1821)
2d8 tz. 6182. * Abzeichen an den Füßen der Pferde sind: wenig weißer Fuß, ganz weißer Fuß, mehr als ganz weißer Fuß, weißes Zeichen an der Aufsitzseite. tz. 6183. Das richtige Verhältniß in den T h eilen eines Pferdes hat nicht allein auf die Reitkunst, sondern auch auf das Satteln und Zäumen den wesentlichsten Einfluß , und darf daher keinem dieser Einkaufs-Officiere unbekannt bleiben. Dieser Gegenstand fordert jedoch eine eigene Verwendung, und kann hier nur auf eine kurze Uebersicht beschränkt werden. Der Kops und der Hals sind das vorzüglichste Attribut der Schönheit und Proportion unter den übrigen Theilen des Pferdes. Der Kopf muß mager und verhältnißmäßig klein seyn; denn lst er dick, fleischig und von groben Knochen, so fällt er dem Reiter zu schwer in die Faust; ist er zu lang, so vermehrt er die Schwere denn der Hals, als^der Hebel des,Kvpfes, besonders wenn er dünner und mager ist, kann die Masse nichtgehörig aufrecht halten. Ist der Kopf zu kurz, so ist der Winkel zu stumpf, und die Wirkung des Mundstückes wird auf die Laden vermindert. Die Ganaschen sollen fein, mager und schmal, die Ohrendrüsen nicht zu dick seyn, sonst kann das Pferd den Kopf nicht herbey geben. Ist die Zunge zu dick und der Canal nicht geräumig genug, um solche aufzunehmen, und sind die Lefzen zu fleischig, so hält das Pferd das Mundstück von den Laden ab, und entfernet die Wirkung. Die Laden oder Träger sollen hoch und mager, das Maul nicht zu weit gespalten, übrigens die Augen nicht fleischig, sondern verhältnißmäßig groß und lebhaft, die Ohren nicht zu lang, noch zu weit von einander aufgesetzt seyn. tz. 6184. Beschaffenheit des Halses ei« nes Reitpferdes. Hkth. an« 1. @ep. 80-. » ,, 14.2tug. ö* 1. k 3444. Der Hals, als derjenige Theil des Pferdekörpers, welcher den Kopf mit dem Leibe verbindet, muß gut aufgesetzt seyn, das ist-; er muß vom Widerriste, in einer sanften Vor- biegung aufsteigen, allmählich schmäler werden; je näher dem Kopfe zu, je sanfter sich wölben, und mit seinen Untertheilen in einer schrägen Richtung nach der Faust zu herab steigen. » £>ev £>un!ei-, bcv 9D?au$-, ber ber ber ipermeiin-, bev = ít>er 0$rciarj-, ber S5vaun = , bev $>o v&eíían -, bev Sieger- 0 $ e cf. §. 6181. 3Í b $ e i $ e n am $ 0 p f e ber $>fevbe finb: ber regelmäßige @tevn , ber Jpaibftern, ber rermifcfjte @tern, ber 0pi&fiern, ber 5btaf;flern, bie Saterne, bie gezogene 53lafe, ber Siingflern, mit wenig weiten paaren, 33lümel, 0d;náu^eí, 9)?iíc^tnnfer. XIX. Jpauptfr«er. V. WfcjeicbcH am ipferbefapfe. i4'ífUsj.8u,H3444. 3f5jci£beti an ben Süßen, £Ftí;.«m > 4. Xug. 811, h 3444, SDDie tér Sepf eineé SKeiíf viertes tefdiafren fetjn muß. #Ff&. am t.@ep.807. » » >4.2fug. 811. H 3444.