Militär-Oekonomie-System der kaiserlichen königlichen österreichischen Armee 4. (Wien, 1820)

76 w. Für die Pensionirten und mit Bepbehalt des Charak­ters austrerenden Stabs- und Ober - Officiere. Hkth.am >7- May Si i.L 1483. Für pensionirte und mit Beybehaltung des Charakters ausgetretene Stabs­und Ober - Officiere. §. 4845. Diese sind den bey den Monturs-Commissionen Angestellten (§. 4842 und 4848) ganz gleich uniformirt, mit Ausnahme des Uniform - Rockes, welcher, statt des rothen Kragens , nur Paroli von rothem Tuche mit einem darauf angebrachten Uniform-Knopfe hat. Die zu dieser Classe gehörigen Stabs-und Ober - Officiere, welche bey Husaren- Regimemern gedient haben, behalten die Husaren-Uniforin von kirschrothem Luche mit Gold und schwarzen Csako. X. FLr die Stabspartepen. §. 4846. Die Auditors und Rechnungsführer tragen bey den Regimentern und Corps die nahmliche Uniform rote die Officiere, nur haben sie bey der Infanterie und der deutschen Cavatterie statt der Csako's oder Helme den (§. 4?39) vorgeschriebenen glatten Hut. Die Feld bin de gebührt denselben nicht, und so auch bey den Husaren und Uh- lanen keine Patrontasche. In der Dienstleistung außer den Regimentern und Corps angestellte Auditors und Rechnungsführer sind gleich den Ober-Officiere», die Stabs-Auditore und General- Auditor - Lieutenants aber gleich den Stabs - Officieren der Monturs -- Commissionen (§, 4842 und 4848) uniform irt.- §. 4847« Die Feldärzte haben dunkelhechtgraue Uniform-Röcke und Oberröcke mit gleichem Futter, mit schwarsammtenem Kragen, derley Aufschlagen und gelben Knöpfen, nach dem Infanterie - Schnitte. Der Unterarzt hat bte Aermelaufschläge ganz glatt, der Ober-und Regiments-oder Corps-Arzt an den Aufschlägen zwey mit Gold ausgenahte Knopflöcher oder Litzen. Der Stabsarzt statt der Litzen die Aufschläge mit einer glatten, 1 Zoll breiten, goldenen Borte, und der oberste Feldarzt den Kragen und die Aufschläge mit einer 1 { Zoll breiten goldenen Borte eingefaßt. Gillet und Beinkleid sind von weißem Tuche, Stiefel, Halsbinde, Handschuhe, Mantel und der glatte Hut mit goldener Schlinge ganz nach der Infanterie-Vorschrift, nur daß der Oder-und Unterarzt eine Hutrose zu tragen hat. Der Degen und das Geh en k dazu ist, wie es die § §. 4789 und 4740 für die Infanterie vorschreiben. Der oberste Feldarzt, die Stabs-, Regiments-und Corps -Aerzte tragen das £>$= tied-Port - d’épée von Gold mit schwarzer Seide. a. Sriir bie ©taWparteceti, «iS: SDie afuöifore unt> SKetfj- «ungSfübrer. »7* SPiap 811. E >483. í 2)íe ©tflfcá; »nt @euer«fí ÍÍHÍntore. »7. 27iflp8»i,E i4«3. < 2>ie Selbärife. >7- 277.19 81 i,E 483. SHÍÍefc unb £5einfleib finb weift von unb fo/ rote ber SD?anteT , bie Jpalöbinbe, @ tief ei, JpanbfcfjuÍK, Äuppel, £)e$ e n, Port - d’épée , ^>aare unb Söaifenbart naefy 7ivt ber 3nfanrerie. 2)ie geíbbinbe roivb au<$ oon ben Dificierett biefer £3rand)e nic^t getragen. §. 4844. 2)ie Unif ovmi umg ber in ben Süliben-Jjaufern angefielífcen Officiere i(I »on jkner bet) ben 9J?ontur$--Sommtffionen nur buvcf) bie roetfien, flatt ber Reiben glatten, Änopfe untcvfcfyiefcen. XVI. ^ÄtiMiiücf. n. ' 2Burin fi* bie in ben 3nt>afö ben-.£mufern nngeftetiten űffis eiere »on jenen ber 277oi»ur$; ÍSomninfion unterf*eiben. * $ftMm »7. 2J?«v 811.E .483.

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