Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1866 (Wien, 1866)

Anhang

Stiftungen. 823 ttO. Des Majors Anton Freiherrn v. Portner. Das Capital besteht in 792 fl. 17 kr. ö. W. Von den Spercentigen Zinsen sollen, nach Absterben des Majors Anton Freih. v. Portner, die armen Kinder, vorzugsweise der Portner’schen und nach deren Erlöschung jene der Franz Freih. v. Jellacic’schen Familie erzogen werden; auf den Fall aber, als diese beiden Familien ausstürben, hat dieses als ein unwiderrufliches Eigenthum für die Erziehung armer Grenzkinder gewidmete Capital dem Grenz-Studienfonde anheim zu fallen. Das Verwendungsrecht hat die Militär-Communität zu Zengg. (B. 207, vom 20. Jänner 1834, und Abth. 10, Nr. 4026, vom 3. December 1862.) 50* Des Oberlieutenants Daniel Roilic v. fterlinenkampf. Das Stiftungs-Capital besteht in verschiedenen Staats-Obligationen, und zwar im Nominalwerthe von 2816 fl. W.W., 2593 fl. C. M. und 504 fl. Oesterr. Währung, deren jährliche Interessen einem Knaben seiner Verwandtschaft zugewendet werden sollen. Das Verleihungsrecht hat der Oberlieutenant Stephan v. Rodic, und nach dessen Tode der von ihm hierzu Ernannte. (Vom 22. October 1803, und Abth. 10, Nr. 4180, vom 15. December 1861.) 51. Kronprinz Erzherzog Rudolph-Stiftung der k. k. medici- nisch-chirurgischen Josephs-Akademie für k. k. pensionirte Feld-Aerzte. Das Stiftungs-Capital besteht in 4400 fl. in 5percentigen Grund-Entla- stungs-Obligationen. Das Zins-Erträgniss dieses Capitales ist zur Unterstützung für zwei aus der mit der Allerhöchsten Entschliessung vom 15.Februar 1854 restau- rirten medicinisch-chirurgischen Josephs-Akademie hervorgegangene pen sionirte Feld-Aerzte zu gleichen Theilen bestimmt, und zwar für Einen, welcher dem höheren, und für Einen, welcher dem niederen Lehrcurse an­gehört hatte. Das Verleihungsrecht steht der Direction der genannten Akademie zu. (Abth. 17, Nr. 5164, vom 23. December 1859, und Ahth. 14, Nr. 543, vom 16. März 1862, dann Abth. 14, ad Nr. 317, vom 18. Februar 1866.) 5%> Der Maria Victoria v. Rupp. Siehe A, Nr. 94. 53* Des Ferlacher Gewehr-Fabrikanten Johann Schaschl. Zur Unterstützung der aus dem k. k. Militär-Spitale zu Klagenfurt reconvalescirenden Soldaten. Das Stiftungs-Capital besteht in einer 4percentigen Verlosungs- Obligation pr. 2419 fl., und in zwei 5pcrcentigen derlei Obligationen pr. 128 fl. und pr. 1345 fl. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Commandant des Militär-Spitals zu Klagenfurt. (Abth. 18, Nr. 2433, vom 8. October 1858.) 5*4» Des Stabs-Arztes Johann v. Schltsch. Derselbe hat drei Wiener Stadt-Banco-Obligationen im Gesammtbetrage von 3000 fl. W. W. mit der Bestimmung gewidmet, dass die hiervon ent­fallenden Interessen zur Anschaffung von Instrumenten für die Aerzte der beiden Warasdiner Grenz-Regimenter, und zur Anlegung einer im gemein­schaftlichen Spitale zu Beiovar aufzustellenden ärztlichen Bibliothek ver­wendet werden. Diese Verwendung ist von der Warasdiner Grenz-Truppen-Brigade immer nur im Einvernehmen mit den Regiments- oder Chef-Aerzten der Warasdiner Regimenter zu bewirken. (B. 5411, vom 31. December 1841.)

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