Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1865 (Wien, 1865)
Anhang
Stiftungen. 813 gesetzliche Ehe einzugehen und zu des Stifters Diöcese gehören, des 1. und 2. Banal-Regiments, des Warasdiner-Creuzer und des Warasdiner-St. Georger Grenz-Regiments, ferner des Szluiner und Gradiscaner Grenz-Regiments, jede mit 30 fl. betheilt werden sollen. Das Verleihungsreeht steht jedem der genannten sechs Regimenter mittelst einer für die drei jedes Regiment betreffenden Grenz-Mädchen zusammengesetzten Commission zu. (Section III, Abth. 8, Nr. 4944, vom 29. August 1833.) S3« Des verstorbenen jubilirten Professors Anton Hayne, des k. k. Thier-Arzenei-Institutes in Wien, für einen fleissigen Militär-Schüler dieses Institutes, und unter übrigens gleichen Verhältnissen mit Bevorzugung jener, welche aus Krain gebürtig sind. Das Stiftungs-Capital besteht in der opercentigen Staats-Schuldverschreibung Nr. 1374, ddo. 1. August 1853, pr. 600 fl. und in der öpercentigen National-Anlehens-Obligation Nr. 12.512 ddo. 1. Juli 1855, pr. 70 fl. Das Verleihungsrecht steht dem Professoren-Collegium des genannten Institutes zu. (Section III, Abth. 4, Nr. 13.781, vom 23. December 1835.) ÄH* Des Ober-Stabs-Arztes Dr. Franz Elofmann, zu Gunsten der die Trink-Cur zu Recoaro gebrauchenden Militär-Mannschaft, bestehend in einer öpercentigen National-Anlehens-Oldigation pr. 300 fl., von deren Interessen am Schlüsse einer jeden der drei Trinkperioden je fünf Individuen des Mannschafts-Standes, welche die Cur gebraucht haben und nach dem Ausspruche des Chef-Arztes der Anstalt zu den Schwächsten und Erholungsbedürftigsten gehören, mit je Einem Gulden zu betheilen sind. (Section III, Abth. 7, Nr. 4217, vom 17. October 1836.) Ä5* Des k. k. Hofrathes Franz Xaver Hiibier. Das Capital bestand ursprünglich in 16.000 fl. 21/3percentiger Metallique- Staats-Obligationen, welches zur Errichtung und Erhaltung einer kriegs- commissariatischen Lehr-Anstalt gewidmet ist, mit der Bestimmung, dass die hiervon jährlich mit 400 fl. C. M. abfallenden Interessen dem jeweiligen Ober-Kriegs-Commissär in Wien, welcher mit den Vorlesungen über die Militär-Oekonomie-Controle betraut ist, als eine Zulage zugewiesen werden sollen. Die während der Zeit, als der Stifter selbst, als damaliger Ober- Kriegs-Commissär in Wien, diese Vorlesungen gehalten, abgefallenen Interessen wurden dem Stiftungs-Capitale zugeschlagen, und mit denselben das für den Vortrag bestimmte Honorar vermehrt, wodurch dann auch das Capital bereits bis auf 25.390 fl. C. M. und 300 fl. Oesterr. Währung in Staats-Obligationen angewachsen ist. — Nachdem diese Lehr-Anstalt aufgehoben w urde, werden die Interessen, nach des Stifters Willen, zu Stiftungen, jede zu 200 fl. C. M., für männliche mittellose Waisen von Militär-Parteien und Beamten, auf die Zeit, als sie sludiren, und wenn sie Beamte werden, bis sie als solche zu dem Gehalte von jährlichen 60011. gelangen, verwendet werden. Diese Stipendien werden von dem Kriegs-Ministerium verliehen. (N. 3276, vom 19. März 1821.) Ä6* Des Constantin «Fankovic, für die Armen und Nothleidenden zu Sémiin. Das Capital besteht in 1200 fl. C. M. (Abth. 10, Nr. 3690, vom 31. October 1863.) Ä?« Des k. k. Kämmerers und Gerichtstafel-Beisitzers Emerich Inkey v. Pallin.