Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes für 1865 (Wien, 1865)

Anhang

738 Stiftungen. 50* Des Oberstlieutenants Joseph Eininger, wornach am Geburtstage Seiner Majestät des regierenden Kaisers der nach der Dienstzeit älteste in der Raketeur-Anstalt, gegenwärtig bei dem Zeugs-Artillerie-Commando Nr. 18 dienende Gemeine mit den Interessen des Stiftungs-Capitals auf die Hand betheilt werden soll. Das Stiftungs-Capital besteht in einer 5percentigen National-Anlehens- Obligation pr. 500 fl. C. M. Das Verleihungsrecht steht dem jeweiligen Commandanten des erwähnten Zeugs- Artillerie-Commandos zu. (Abth. 9, Nr. 2203, vom 22. März 1864.) 51» Des Invaliden-Corporal» Michael Lovász. Das Capital besteht in einer öpercentigen Staats-Schuldverschreibung von 100 fl., deren jährliche Interessen für den jeweiligen Estandart-Führer des Huszaren-Regiments Nr. 3 als Zulage gewidmet sind. Die ßetheilung wird vom Regiments-Commando alljährlich am 30. Mai vorge­nommen. (D.4967, vom 7. November 1837, und Abth. 9, Nr.2866, vom 18. April 1863.) Seiner kaiserlich-königlichen Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Ludwig. Bestehend in zwei 5percentigen Metallique-Staats-Schuldverschreibun- gen, jede von 1000 fl., aus deren jährlichen Interessen von 100 fl. am 15. August jeden Jahres, als am Gedächtnisstage der am 15. August 1847 gehaltenen 200jährigen Jubelfeier der Errichtung des Linien-Infanterie- Regiments Nr. 8, fünf der würdigsten Individuen dieses Regiments vom Feldwebel abwärts betheilt werden. Das Verleihungsrecht steht dem jeweiligen Regiments-Inhaber zu. (K. 5910, vom 24. December 1847.) 53* Der Mannschaft des 1. und 2. Feld-Bataillons des Infanterie- Regiments Nr. 54. Bestehend in einer 5percentigen Staats-Schuldverschreibung pr. 100 fl., wovon die Interessen an einen, in der Schlacht von Somma-Campagna schwer verwundeten Soldaten, oder in dessen Ermanglung an einen sonst verdien­ten Invaliden des Regiments jährlich am 24. Juli erfolgt werden sollen. Das Verleihungsrecht steht dem jeweiligen Regiments-Commandanten zu. (D. 3687, vom 18. Juni 1850.) 53« Weiland Ihrer kaiserlichen königlichen Hoheit der durchlauchtig­sten Frau Erzherzogin Maria Elisabeth von Oesterreich, Prinzessin von Savoyen, Witwe Seiner kaiserlichen königlichen Hoheit des durch­lauchtigsten Herrn Erzherzogs Rainer, Feldzeugmeisters und Inhabers des Infanterie-Regiments Nr. 11, für dieses Infanterie-Regiment. Nach den Modalitäten dieser den Namen „Erzherzogin Maria Elisabeth-Stiftung” führenden Regiments-Stiftung sind jährlich am 16. Jänner, als dem Sterbetage des durchlauchtigsten Gemahls der hohen Stifterin, vier der bravsten Leute des Regiments vom Feldwebel abwärts, nach der Wahl des jeweiligen Regiments-Commandanten zu betheilen. Das Stiftungs-Capital besteht in den vier Stück 4percentigen Lotterie- Anlehens-Staats-Schuldverschreibungen, ddo. 4. März 1854, jede zu 250 fl., zusammen 1000 fl. C. M. Im Falle ein Gewinn auf eines dieser Lose fällt, sind Realitäten im Regi­ments-Bezirke in Böhmen anzukaufen, und von den Zinsen drei Theile zur Betheilung der vier bravsten Leute vom Feldwebel abwärts im Regimente zu verwenden, der vierte Theil aber ist in die Officiers-Equipirungs-Casse zu Gunsten des gesammten combattanten Officiers-Corps, mit Ausnahme des jeweiligen Regiments-Commandanten, zu hinterlegen und auf die Equipirung zu verwenden. (Abth. 20, Nr. 961, vom 27. März 1858.)

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