Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes (Wien, 1857)

Stiftungen

970 Stiftungen. 13. Des verstorbenen jubilirten Professors, Anton Ha^ne des k. k. Thier-Arzenei-Institutes in Wien für einen fleissigen Militär- Schüler dieses Institutes, und unter übrigens gleichen Verhält­nissen mit Bevorzugung jener, welche aus Krain gebürtig sind. Das Stiftungs-Capilal besteht in der opercenligen Staats- Schuldverschreibung, Nr. 1374, ddo. 1. August 1855, pr. 600 fl., und in der 5percentigen National-Anlehens-Obligalion, Nr. 12.513, ddo. 1. Juli 1855, pr. 70 fl. Das Verleihungsrecht steht dem Professoren-Collegium des ge­nannten Institutes zu. (Section III, Abth. 4, Nr. 13.781, vorn 23. December 1855.) 141. Des k. k. Hofrathes Franz Xaver Hübler. Das Capital bestand ursprünglich in 16.000 fl. 21/2per- centiger Metallique-Staats-Obligationen, welches zur Errichtung und Erhaltung einer kriegscommissariatischen Lehr - Anstalt gewidmet ist, mit der Bestimmung, dass die hiervon jährlich mit 400 fl. C. M. abfallenden Interessen dem jeweiligen Ober- Kriegs-Commissär in Wien, welcher mit den Vorlesungen über die Militär - Oekonomie - Controle betraut ist, als eine Zulage zuge­wiesen werden sollen. Die während der Zeit, als der Stifter selbst, als damaliger Ober-Kriegs-Coinmissär in Wien, diese Vorle­sungen gehalten, abgefallenen Interessen wurden dem Stiftungs- Capitale zugeschlagen, und mit denselben das für den Vortrag be­stimmte Honorar vermehrt, wodurch dann auch das Capital bereits bis auf 24.9000. in 2V2percentigen Metallique-Staats-Obligationen angewachsen ist. — Nachdem diese Lehr -Anstalt aufgehoben wurde, werden die Interessen, nach des Stifters Willen, zu Stif­tungen, jede zu 200 fl. C. M., für männliche mittellose Beamten- Waisen der Militär-Administration auf die Zeit, als sie studiren, und wenn sie Beamte werden, bis sie als Beamte zu dem Gehalte von jährlichen 600 fl. gelangen, verwendet werden. Diese Stipendien werden von dem Armee-Ober-Commando verliehen. (N. 3276, vom 19. März 1821.) 15« «lellacic-iStiftung;, gegründet von dem k. k. Rech- nungs-Official Paul Schulz, aus gesammelten patriotischen Beiträgen. Für invalide Grenzer aus den Feldzügen der Jahre 1848 und 1849 und ihre verwaisten Familien, und wenn keine mehr vor­handen, für andere Grenzer von Verdienst und guter Conduite, aber stets mit besonderer Rücksicht auf die verheiratheten Fa­milienväter. Das Stamm-Capital beträgt dermalen 40.310 fl. C. M. und 135 fl. W. W. in Obligationen. Das Verleihungsrecht steht dem Feldzeugmeister und Banus Graten von Jellacic, nach seinem Tode aber dem jeweiligen Ban oder Gouver­neur von Croatien zu. (D. 4451, vom 21. Juli 1850.) 16« Des k. k. Kämmerers und Gerichtstafel-Beisitzers Emerich Inkey von Pallin.

Next

/
Oldalképek
Tartalom