Militärschematismus des österreichischen Kaiserthumes (Wien, 1857)

Stiftungen

950 Stiftungen. Ilf)« Des Joseph Seimig. Das Capital beträgt 240 fl. W. W. Für einen Invaliden mit 1 fl. W. W. monatlich; sicherge­stellt durch eine Intabulation auf ein Haus in Cilli. Das Verleihungsrecht hat der jeweilige Oberbeamte des Gutes des Stifters , genannt Strobelhof, in Inner - Oesterreich. (D. 2212, vom 5. Juni 1820.) 120* Des Anton Gilbert Edlen von Seydel. Das Capital besteht in 1000 fl. zu 5 pCt. C. M. Die Interessen sind bei einer festlichen Veranlassung an fünf solche Invalide des Wiener Invalidenhauses, welche noch mit keiner der im Laufe der letzten Kriege für Invalide errichteten Stiftungen betheilt worden sind, zu gleichen Theilen zu erfolgen. Das Vorschlagsrecht steht dem Invalidenhaus-Commando, die Ver­leihung dem Armee-Ober-Commando zu. (D. 2970, vom 14. Juli 1826.) 121* Des Constantin Ritter Slotwinski vou Leliva. Das Capital besteht in einer öpercentigen Staats-Schuldver­schreibung pr. 325 fl. C. M., deren jährlicher Interessen-Ertrag für solche österreichische Invalide bestimmt ist, welche auf des Stifters erbeigenthümlichem Gute Globikowa, Tarnower Kreises, gebürtig sind. Das Verleihungsrecht ist dem Armee-Ober-Commando überlassen. (D. 4998, vom 7. November 1837.) 122« Des Tarnower Consistorial-Prolokollisten Sinirzitz. Zur alljährlichen Betheilung eines zu Feldkriegs-Diensten untauglich gewordenen Soldaten, vom Feldwebel abwärts, wobei vorerst die Anverwandten des Stifters, wenn solche beim Militär dienen sollten, dann Militärs, die aus des Stifters Vaterstadt Te- meswar im Banate gebürtig sind, endlich jene, die in dem Infan- terie-Regimente Nr. 57 gedient haben, berücksichtiget werden sollen. Das Capital besteht in einer unverlosten 2percentigen Hof­kammer-Obligation pr. 100 fl. W. W. Das Verleihungsrecht kommt dem Armee-Ober-Commando zu. (D. 2064, vom 31. März 1850.) 123* Des Grosshandlungshauses Stametz - Jflaycr und Compagnie. Für 10 Invalide des Wiener Invalidenhauses. Die Interessen des Capitales pr. 1000 fl. C. M. werden jährlich am 18. Februar durch das Armee-Ober-Commando vertlieilt. (Section HI, Abth. 4, Nr. 4318, vom 12. November 1853.) 12Ü* Des Pfarrers Franz Staszkiewicz zu Landskron. Für aus der Stadt Zywiee gebürtige Invaliden. Das Stiftungs-Capital beträgt 100 fl. C. M., von dessen jähr­lichen Interessen ein oder zwei Invaliden von dem Commandan- ten des Tyrnauer Invalidenhauses zu betheilen sind. Die Obsorge über die Stiftung steht dem Armee-Commando zu. (Section III, Abth. 4, Nr. 6801, vom 24. August 1854.)

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