Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1853)

Militär-Geistliche, Aerzte, Beamte und Justiz - Personale

866 Stiftungen. 7. Die Ogarai’sche Stiftung für 1 Stiftling, den Sohn eines k. k. Officiers von irländischer Geburt oder Abstammung. 8. Die Rüdi’sche Stiftung für 1 Stiftling, ohne besondere Ein­schränkung. 9. Die Hermann-Hensel’sche Stiftung für zwei Söhne von Offi- cieren des k. k. Genie-Stabes. 10. Die O-Brady’sche Stiftung für 1 Stiftling irländischer Geburt und Abstammung. 11. Die Jenamy’sche Stiftung für einen mittellosen, von Unter- Oesterreich, Savoyen, der Stadt Linz oder Steyer gebürtigen Knaben ; Anverwandte des Stifters haben den Vorzug. 12. Die Sabbas Töküly'sche Stiftung für i Stiftlinge, welche Söhne von Officieren der k. k. Grenz-Regimenter illirisch- serbischer Nation und griechiscli-nicht-unirter Religion sind; Anverwandte des Stifters haben den Vorzug. 2. Für niedere Bildungs-Anstalten. Privat ■ Stiftungen *). Stiftung des Tantmeisters Thomas MS ussy. Bestehend in einer ßpercentigen Staats-Schuldverschreibung pr. 100 fl. (D. 3577, vom 11. October 1846.) Stiftung dev Stadt gemeinde der k. Treistadt Biala• Diese besteht in einer Apercentigen verlosten Staats-Schuld­verschreibung pr. 500 fl. Die Obsorge dieser Stiftung hat das Armee-Ober - Commando übernommen. (D. 1872, vom 26. Mai 1845.) Stiftung dev Bolten - Schütten - Gesellschaft tu Lemberg. Mit vier lpercentigen Staats-Schuldverschreibungen, zusam­men pr. 800 fl. (D. 2191 und 2213, vom 6. Juli 1847.) “) Ueber die künftige Verwendung der Erträgnisse dieser Stiftungen (welche bisher die Widmung für einzelne, namentlich genannte Militär-Erziehungs-Institute hatten), im Sinne der Neugestaltung der Militär-Bildungs-Anstalten, sind die Verhandlungen noch im Zuge.

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