Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1830)

CAVALLERIE

Stiftungen. 45 í Stiftung des Pfarrers Thomas Gergurevich. Die Vertheilung geschieht vonj dem jeweiligen Pfarrer zu Nen- Kapella in Slavonien. Die Zinsen von dem Stiftungs-Capítale pr. 2770 fl. haben eine dreyfaehe Bestimmung, und zwar: zur Unterstützung für einen dem geistli­chen Stande sich widmenden Jüngling aus der Verwandtschaft des Stifters, für arme Witwen und Waisen, und endlich für mittellose Kranke in dem Ncu-Kapellaner Pfarrbezirke mit Arzcneyen. Stiftung des Oberamtes Gosling (wie Seite 462^ Stiftung der Grcifinn Isabella Golz. Das Vorschlagsrecht besitzt das General-Commando in Böhmen. Die Widmung der Zinsen von dem Stiftungs-Capitale pr. 2^,000 ü. ist für vier arme pensionsunfähige Militär-Officiers-Witwen. Stiftung des Gremiums der Wiener Grofskandier. Se. Majestät der Kaiser und König haben das Be­nennungsrecht zu dieser Stiftung. Sie wird vom k. k. Hof- kriegsrathe verwaltet. Sie ist für solche k. k. Officiere vom Hauptmann abwärts gewidmet, wel­che in einem der Feldzüge der Jahre i8l3 undi8l4 oderi8i5 in­valid geworden und verheirathet sind. » Es erhalten darauä 5 solche Officiere jährlich 3oo fl. to — -— —• 200 — i5 — —- — ioo—■ und nach ihrem Tode treten ihre Witwen In denselben Genuis. Stiftung des Demeter Hamsa. Für einen verdienten Real - Invaliden - Unterofficier griechischer Religion, und griechisch - illyrischer oder wallachischer Nation. Das Ernennungsrecht besitzt der Hofkriegsrath. Der Betheilurigs - Be» trag besteht in jährlichen 25 fl. Conventions-Münze. Stiftung der Oberfeldkriegs-Commissärs- Witwe Antonia v. Hiller. Die Stiftung besteht in einem Capitale pr. 5ooo fl. in einer 2^ percen- tigen , in Conventions - Münze verzinslichen Staatsschuldverschrei­bung. Die hiervon mit jährlichen 125 fl. Conventions-Münze ab­*9*

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