Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1829)

CAVALLERIE

46o Stiftungen. lieh ausgezeichnet und wenigster^ den Rang eines Hauptmaunes bis einsehlieislich eines Oberstes in einem Linien-Iufantcrie- oder Ca* vallcric-Rcgirnente bekleidet hat, und pensionirt ist; doch kann auch der Sohn eines noch wirklich mit obigen Eigenschaften im Mi­litär dienenden Vaters aufgenommen werden. Eia Abkömmling aus der Baron Ertcl von Krchlau'schen Familie soll den Vorzug haben. Die Wahl und die’ Ernennung des Stiftlings steht dem fc. k. Hofkriegsrat he zu. Stiftung des fürstlichen Hauses zu Schwarzenberg. (*). 6ie bestehet in 4ooo fl in Böhmisch- ständischen Aerarial-Obligationen, wovon die Interessen, nebst jährlichen 4° A- W.'W* aus den Ren­ten der Herrschaft Wittingau, einem ieldärzllichen Zöglinge des niederen Lehi—Curses, welcher aber auf den in den k. k. K.rbstaatcn gelegenen fürstlichen Herrschaften geboren seyn muß, jährlich ver­abfolgt werden. Dom Pvsgierer dieses fürstlichen Hauses ist das Recht Vorbehal­ten , eitun feldärztlichen Zögling für den Genufs dieses Stipendiums zu präsentiren. Stiftung des Anton Gilbert Edlen von Seydel. Capital looo fl. zu 5 pCt. Conventions-Münze. Das jährliche Interesse ist bey einer festlichen Veranlassung an fünf solche Invaliden des Wiener Invaliden-Hauses, welche noch mit keiner der im Laufe der letzten Kriege für Invali­den errichteten Stiftungen betheilet worden sind, zu gleichen Theilen zu erfolgen. Das Vorschlagsrecht steht bey dem Invaliden - Hauses - Commando ; di« Verwaltung und Aufrechthaltung liegt dem k. k. Ilofkriegsrathe ob. Stiftung des Joseph Seunig. Das Benennungsrecht hat der jeweilige Oberbeatme des Gutes des Stifters, genannt Strobelbof in Inner-Oesterreich. Di* Widmung ist für einen Invaliden mit nroiiathlicli i fl. W. W. Stiftung des Ferdinand Freyherrn v. Thavonat. Die Ernennung hierzu ist dem k. k. General- Commando in Oesterreich ob und unter der Enns überlaasen. Di« Capitali-Zinscn erhalten 25q Invaliden.

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