Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1828)

CAVALLERIE

448 Stiftungen. Diese Invaliden müssen aus Vordernberg, lind in deren Ermanglung sonst aus Steycrmark gebürtig, überhaupt aber vorzugsweise solche seyn , die im letzten Kriege invalid geworden sind. Die Verwaltung dieser Stiftung ist eine Obliegenheit des Hofkriegsraths. Stiftung des F. M. L. Valentin Grafen Browne. Da3 Vorschlagsrecht besitzet Jas NiederSst. Jud. del. mil. mixt. Von den Capitals-Zinsen sind Arme inner den Linien Wiens nicht mit einem jährlichen Genüsse, sondern so zu betheilcn, dafs sic in den Stand gesetzt werden , nützliche und arbeitsame Menschen zu werden. Stiftung der Gemeinden der Herrschaft Brumov in Mähren. Aut Zulagen für vier in dieser Herrschaft gebürtige Invaliden. Die Auswahl und Betheilung steht bey dem General-Commando in Mähren» Das Capital beträgt 2uO fl. Stiftung der Elisabeth Brufs, h. h. Militär - Appellations- Baths-Witwe. Auf sechs Messen in der Invaliden - Ilaus - Kirche zu Wien, mit einer Zulage von fünf Kreuzern Conventions-Münze für jeden der vier dabey jedes Mahl gegenwärtigen Invaliden. Die jedesmahlige Wahl dieser Invaliden stehet bey der Invaliden - Haus- Commission. Stiftung des Franz Grafen Codroipo. Das Illyrisch- inneröst. General-Commando hat das Benennungs­recht hierzu. Sie besieht in jährlich, too 11. zurAusstattung vier ärmer Soldaten-Mädchen. Stiftung der F. M. L. Witwe Gräßnn Cordua. Durch das Niederöst. General-Commando verwaltet. Gewidmet für fünf pensionsunfähige Ofliciers-Witwen , und eben so viele pensionsunfähige Waisen, wenn die einen und die andern zugleich ganz vermögenlos sind. Stiftung der Gräßnn Juliana Croce. Für Waisen von 1. k Ollicieren und Militär-Beamten. Das Betheilungsrecht mit dem jährlichen Capitals-Interesse besitzt der jeweilig in der Lombardié commandirende General. Stiftung des Bürgers Philipp Cruics. Der Erzbischof und Metropolit in Karlowitz hat das Verlei­hungsrecht. Dia Zinsen von dem Stiftungs-Capitaie pr. 3736 fl. 4^ | kr. sind für stu­dierende Jünglinge griechisch- nicht unirler Religion gewidmet.

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