Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1826)
CAVALLERIE
456 Stift LUI £,€41. O Stiftung des Jacob v. Schellenburg. Verwaltet durch den Hofkriegsrath. D ie Widmung ist für sectis dürftige aus Krain , in deren Ermanglung auch aus anderen Provinzen gebürtige Witwen von k. k. Üfficiercn , jede mit jährlichen 80 fl. W* W. Stiftung des Joseph Seunig. D as Benennungsrecht hat der jeweilige Oberbeamte des Gutes des Stifters, genannt Strobelhof in Inner-Oesterreich. Die Widmung ist für einen Invaliden mit monathlich i fl. W. W. Stiftung des Ferdinand Freyherrn v. Thavonat. Die Ernennung hierzu ist dem k. k. General - Commando in Oesterreich ob und unter der E nns überlassen. Die Capilals-Zinscn erhalten 25g Invaliden, Stiftung eines ungehannt seyn Wollenden. Sie wird von Joseph Bauer, Edlen von Fridau , Inhaber der HerraclraftGutenliag und Fridau im Marburger Kreise, und von dessen Nachkommen, dann aber von dein jeweiligen Besitzer der Herrschaft Fridau verwaltet. Sie ist für neun Invaliden irn Invaüdenhause zu Pettiu, welche jedes Jahr am Gcburtsfcslo Sr. Majestät des Kaisers Franz I. zu bctheilen sind. Stiftung eines Ungenannten, für einen im Kriege verstümmelten Invaliden des Infanterie- Regiments Nr. öo (jetzt Ignaz GyuMy). Die Auswahl und Betheilung steht diesem Regimento zu. Stiftung eines Ungenannten. Diese besteht in drey 5percentigen Staatsschuldverschreibungen , jede zu lOO fl. Convcnlions-Münzi., und ist für das Erziehungshaus der Knaben von dem 1 nfanterie-Rcgimente Nr 57 auf ewige Zeiten mit der Bestimmung gewidmet, dafs die abfallenden Zinsen jährlich an die zwey der würdigsten Zöglinge dieses JErziehungchause» vertheilet werden »ollen.