Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums (Wien, 1822)

CAVALLERIE

446 Stiftungen. Stiftung des F. Z. JM. ISicolaus Fürsten Esterhazy. Das Verleihungsreclit hat der Stifter und dessen Erben. D ic Widmung ist für invalide Soldaten der ungarischen National-Regi­menter vom Unterofticier abwärts mit den Zinsen eines Capitals von 5l,i5o fl. in Wiener-Stadt-Banco-Obiigationen, zu täglichen 5 kr. pr. Kopf. Stiftung des Obersten Fuchs v. Canterberg. Das Ernennungsrecht ist dem jeweiligen Rector des Semina« riums in Oilrnütz überlassen. Die Zinsen von dem Stiftungs-Capilal pr. 5ooo fl. sind für fünf arme Sol- datenknabcn, welche in dem üilmützer Seminarium erzogen wer­den , gewidmet. Stiftung des Pfarrers Thomas Gergurevich. Die Vertheilung geschieht von dem jeweiligen Pfarrer zu Neu- Kapella in Slavonien. Die Zinsen von dem Stiflungs-Capitai pr. 2770 fl. haben eine dreyfachc Bestimmung, und zwar: zur Unterstützung für einen dem geistli­chen Stande sich widmenden Jüngling aus der Verwandtschaft des Stifters, für arme Witwen und Waisen, und endlich füf mittellose Kranke in dem Neu-Kapeilaner Pfarrhczirke mit Arzneyen. Stiftung der Gräfinn Isabella Golz. D as Vorschlagsrecht besitzt das General-Commando in Böhmen. Die Widmung der Zinsen von dem Stiftungs-Capital pr. 2/+00 fl. ist für yier arme pensionsunfähige Militär-Officiers-Witwen. Stiftung des Gremiums der Wiener Grofshcindler. S e. Majestät der Kaiser und König haben das Be- nennungsreebt zu dieser Stiftung. Sie wird vom t. h. Hof- hriegsrathe verwaltet.

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