Militär-Almanach 24. (Wien, 1814)

Anhang

Überblick ties Ganzen und jedes einzelnen Pla­nes gibt. Die auf den beyden Blättern in obiger Art an­geordneten einzelnen Pläne zu einem Ganzen zu bilden und eine bequeme Übersieht zu geben, wird eine zweckmässige Umrahmung bedingt , welche durch breitere und schmälere Ränder das Bedeut-; same von dem minder Wichtigen anschaulich trennt. Diese Umrahmungen geben einen Raum , die architectouischeu Friese mit allegorisch bedeutsa­men Verzierungen auszuschmuGken, und so das besondere Kunstwerk in Beziehung zu verwandten Ideen zu setzen , welche durch ihre Anschauung, die Einbildungskraft des Beschauers zur Selbstthä- tigkeit reitzen. Die neun Hauptfüllungen des mittlern Feldes sdnd zu ihrer Absonderung mit einem breiten Fries von Lorbeerlaub eingefasst. Ein ähnlicher Fries um­gibt ebenfalls die ganze äussere Füllung. Frucbtgehängc , Füllhörner und Donnerkeile schmücken den Fries, der die mittlere Füllung um­randet. In jeder der- beyden Platten sind in den Kreutzungen der Friese 8 Gemmen angebracht, wel­che die Bildnisse cler Fürsten und Heerführer dieses Krieges darstellen. Der das Ganze umgebende breite Fries, wel­cher die Medaillons mit den Plänen der Festungen, enthält, ist folgendermasseu verziert: Auf beyden Seiten erheben sich Lorbeerbäume, in deren Zwei­gen diese Medaillons aufsteigend befestigt sind. Auf der einen Seite hält ein Jüngling (Landwehrmann), den ein Hund begleitet, einen Spathen gegen die Wurzel des Baums, und ein Greis (Liaudsturm- mann) auf der andern Seite begiesst de*» Baum mit einem Gefässe. Auf der andern Seite befestigt ein mit dem priesterlichen Gewände versehener Jung-

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