Militär-Almanach 8. (Wien, 1797)

XI. Biographische Fragmente

\ ■ 240 Fa b r i s. ; fundheit zerftört, aber Fabris woll­te nie krank feyn. „Man imifs, laste v er öfters, derKraukheit Trotz bie- then”, und fo wollte er lieh nicht den Vorfchriften der Ärzte unter­werfen. Indeflen waren die erfchöpf- ten Kräfte feines Körpers nicht-im Stande, die Rechte feines Geiftes zu hemmen. — In jeinem kritifchen Zeitpuncte,da die Feinde 1788 durch das Hatzeger- Thal in Siebenbür­gen einzudringen droheten, waren feine Gefundheitsumftände fo mifs lieh, dafs er fich ohne Stütze nicht aufrecht halted konnte: und doch zeigten feine Anhalten von einer Gegenwart des Geiftes , utÄfceiner Herzhaftigkeit , die mán nur von einem Feldherrn in der Blüthe fei nes Alter? und der Gefundheit, hät­te erwarten follen. Fabris war nicht nur Krieger, er war auch ein Vertrauter der Mulen» j in deren Gefellfchaft ihm die Tage J feiner Jugend dahin floil'en, und bey denen er auch im Alter noch, und

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