Militär-Almanach 8. (Wien, 1797)

XI. Biographische Fragmente

■as i Loudon. Gewalt, wie Eugen nie hatte, an ' der Spitze der Öflerreichifchen Heer- fchaaren.— Fiirften gehorchten ihm, : und thaten es gern. Genie, unbe- 1 zwingiieher Muth, raiilofe Thätig- j keit, begeilterte Treue fiir feine Monarchen , haben ihn auf diefe i Stufe geführt. Im Jahr 1757 war er fchon Gene­ralmajor, 1758 Feldmarfchall- Lieu­tenant, Freyherr, Marie - Therefie- OrdensKlein- und bald auch Grofs- kreuz, «759 Feldzeugmeifler, 1760 Inhaber eines Infanterie Regiments, 1778 Feldmarfchall, und — 1790 erhielt er von dem Thronfolger Jo- fephs II ein Handfehreiben, wovon die erflen Ausdrücke nachftehende lind: „Lieber Feldmarfchall Lou „don ! Ich übertrage an Sie die Ob­sorge über meine ganze Armee, und „erkenne mit gerührtem Dank , die „wichtigen Dienfte welche Sie mei- „nem Bruder erwiefen haben,5’ u. [. w. „Leopold” Loudon gehört zu denjenigen grof-

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