Militär-Almanach 7. (Wien, 1796)

X. Franzosen-Krieg

unter lautem Jubel des Volks in die befrey- t« Feftung ein. Diefe Kriegsbegebenheit war die letzte, bey welcher Se. Majefiät Augen-1 zeuge waren , denre gleich darauf verliefsen Sie das Sehlachtfeld , und reifsten wegen ver-j fchiedener wichtigen Staatsgefchäfte in die. Relidenz zurück. I Die gefchlagene feindliche Armee hatte 'ihre Abficht auf Charleroy noch nicht aufge-' geben. Sie erfetzte gleich ihren Verlufi durch frifche Truppen , zog abermals Verftärkun-; jgen an fich , und fetzte in einigen Tagen darauf mit neuen Kräften über die Sambre. Hierauf wurde Charleroy abermals einge-| Tchloffen. Der F. M. Prinz von Coburg machte fogleich die zweckmäfsigiten Gegen- [anítalten, und am löten griffen die vereinig-; ten Truppen unter dem Erbprinzen von Ora~ nien und dem F. Z. M. Baron slllvinttj in 4. Colonnen an. Die Schlacht dauerte von jFrühe bis in die fpäte Nacht , der Feind 'leiitete den hartnackigften Widerfiand , wur- |de aber endlich gänzlich geichlagen, und mit ;einem Verluite von beynahe 7000 Mann über j-die Sambre zuriickgeworden. Die Sieger er­oberten dabey 20 Kanonen , mehr als 30 Alunitionswagen und eine Menge Bagage, i Die franzofifche Armée hatte bey allen ih­ren , mit Wuth geführten , aberimmer frucht-j lofen Unternehmungen an der Sambre eine To grofse Menge Menfchen verloren, dafs jiie nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge

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