Militär-Almanach 2. (Wien, 1791)
VII. Veteranische Höhle
Veter anifche Hohle. i _______________ijQ g leichkömmt. Sie ift ganz finiter, indem lie nur einiges Licht durch eine ovale Oefnung erhält, die ungefähr acht Schuh im Durchmefler hat, und von der Natur am höchítén Gipfel des Berges angebracht ift, wo der Fels nur drey bis vier Schuh dicht fcheint. *) j | Ein hoher, maiTiver Felfenpfeiler hält das ungeheure Gewölbe. Seine Figur gleichet einem Kegel , delien Grundfläche der Boden der Höhle bildet. Die Walachen der Gegend behaupten , dafs diele Höhle ein Werk von ISIenfchenhänden fey; und zwar foil lie Trajan, nach der Eroberung Daciens angelegt haben, umeinCorps Soldaten zu beherbergen, welches zur Bedekung des engen Donaupafles da-! hin verlegt war. Zum Beweis für die- fe Meinung führen fie die Ruinen an, die man am Abhänge des Berges nur zwey oder drey Schuh über der Höhle I I *) Bey der letztem Belagerung ifi das Aeuf- i fere diefer Höhle etwas varandett worden. t.x*l