Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 30/1. (2013)
I. Studii şi articole
JAN FRIDWALDSKY UND DIE WAHRNEHMUNG DER WÄLDER UND DER BEVÖLKERUNG IN SIEBENBÜRGEN dr. Dorin-Ioan RUS1 Der slowakische Jesuit Jan Fridwaldszky (1730-1786), Verfasser einer sogenannten „Mineralogie Siebenbürgens“1 2, wurde in Bratislava geboren und war in Karlsburg (1764-1766) tätig. In Klausenburg (1766-1773), wo er sich über die Sympathie und Unterstützung der ungarischen Adeligen freute, die ihm geholfen haben, einige von ihm geschriebene, andere von ihm zusammengestellte Arbeiten zu veröffentlichen sowie mit einer Pension seine Forschungen fortzusetzen. Die Informationen, die er in seiner „Mineralogie“ benutzt hatte, waren zum Teil von Samuel Köleseri, zum Teil aber waren es seine eigenen Forschungen in den Bergwerksgebieten Siebenbürgens, die er persönlich besichtigt hat. Seine Aufrichtigkeit war leider nicht immer von einer großen Geschicklichkeit oder einem wissenschaftlichen Geist begleitet, aber sie war wichtig um die Arbeit der Bergarbeiter und Bauern besser zu verstehen. Seine „Mineralogie“ wurde von Jgnaz von Born kritisiert3, er hat jedoch Informationen von diesem Buch in seiner Arbeit angewendet. Die Zusammenstellung von Fridwaldszky beschränkte sich an die Erwähnung der Bergwerksnamen, der Länge von Stollen, der Tiefe 1 Cercetätor asociat la Universitatea din Graz, Austria. 2 Jan Fridwaldszky, Minero-Logia (magni) Principatus /Transilvaniae/ seu/ metalla, semimetalla, sulphu/ra, salia, lapides et aequa/ conscripta /a/ Joanne Fridwáldsky/Societatis Jesu sacerdote anno Sal. MDCCLXVII, Claudiopoli. 3 Dordea, loan, Historiographie des Salzwesens in Rumänien, in Wolfang Ingenhaeff, Roland Staudinger, Kurt Ebert (Hrsg.), „Festschrift Rudolf Palme zum 60. Geburtstag“, Innsbruck, 2002, S. 95. 201