Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 28. (2006)
Arheologie
die Bückel allein (Taf. 7/4.; 10/7.). Der Nack oder bei der Begegnung des Nackes mit dem Schulter sind an einigen Bruchstücken horizontale Kanneluren als Verzierung angebracht. (Taf. 10/1-4.) Im Fall eines Urnetyps sind am Bauch schräge Kanneluren durch vertikale Rippen gegliedet. (Taf. 8/2.) Zu den Verzierungstechniken können wir auch die Fazetierung des Randesinneren zuordnen. (Taf. 7/1.; 9/3-4.) Aufgrund des Fundmaterials können wir bestetigen, dass die Fundestelle Poian-Köhat auch von der früheisenzeitlichen Kultur Gáva-Hollihrady besiedelt wurde, so ist die süd-ost transilvanische Ausbreitungs-Karte der Kultur mit einer Fundestelle reicher geworden. Es steht uns sehr wenig Information zur Kronologischen Einordnung der früheisenzeitlichen Siedlung zur Verfügung. Aufgrund der Grabungsdateien kann man nur feststellen, das der früheisenzeitliche Siedlung Poian, auf die spätbronzezeitliche Fundestelle Noua siedelte, die lezte wird durch die Wietenberg Bruchstücke - aufgrund der Fachliteratur - in die frühere Phase der Kultur datiert. Aufgrund der Analogien kann man die hier gefundene Bronzefunde und Bruchstücke von einen Gußform, in die Br.D Zeitraum datieren, so kann es mit der Besiedlung der Noua Kultur in Verbindung gebracht werden, deswegen verfassen wir uns in diesem Studium nicht damit. Leider ist von dieser Fundestelle kein hallstattisches metal-Gegenstand zu Sicht gekommen, so haben wir die Kronologische Einstufung der früheisenzeitlichen Siedlung nur aufgrund der Keramik gemacht, wie wir wissen stoßt es sich an viele Schwierigkeiten. Wie wir aus der aufgeführten Analogien gesehen haben, die meisten Gefäßtypen von Poian zeigen Ähnlichkeit mit dem Material von Cernat, Teleac und Medias-Cetate. Trotzdem können wir behaupten, dass die Gefäßtypen im Großteil kein genauer Datierungselement sind1. Wir akzeptieren aber Pankaus Theorie, welche nach der jetzigen Stand der Wissenchaft eine hypotetische Gliederung über die Gava-Holihrady Kultur bietet, sie teilt die Entwicklung der Kultur in Siebenbürgen in früh- und späte Phase. Aufgrund seiner Theorie über die früheisenzeitliche Keramik, im Einklang mit der Datierung der Fundestellen Cernat, Teleac, Medias ist auch Poian-Köhät in die spätere Phase zu datieren. Es ist zum anmerken das im Fundmaterial keine nierenförmige Tasse oder Bruchstück gefunden wurde, hingegen sind die besten Analogien über Tassen mit bandförmigen Henkel aus der früh Eisenzeitlichen Fundmaterial zu Sicht gekommen. Übersetzung vor Mednyánszky J. Emese 1 PANKAU 2004, 86-98. 48