Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 28. (2006)

Istorie

MUZEELE SÄSE§TI DIN TRANSILVANIA ÍN PERIOADA INTERBELICÄ VASILE CIOBANU Die siebenbürgisch-deutschen Museen, 1918-1948 (Zusammenfassung) Die sächsischen Museen Siebenbürgens nahmen unter den Kulturinstitutionen Transsilvaniens eine eigene Stellung ein. Sie boten den Siebenbürger Sachsen die Möglichkeit, ihre Sachkultur vorzustellen und damit gleichzeitig identitätsstiftend zu wirken. Die ersten musealen Sammlungen des evangelischen Hermannstädter Gymnasiums werden schon im 15. Jh. erwähnt. Desgleichen öffnete 1817 das Hermannstädter Brukenthal-Museum als erstes in Siebenbürgen dem Publikum seine Tore. Bis zum Ende des 1. Weltkriegs entstanden weitere sächsische Museen, so daß 1922 von dem vom Kunstfachmann Coriolan Petrán и verzeichneten 27 siebenbürgischen Museen 7 sächsische Einrichtungen waren. Eine herausragende Stellung nahm auch nach 1918 das Brukenthal-Museum ein (die Gemäldegalerie, die archäologische Sammlung, die numismatische Sammlung, die Glypthothek, die Mineraliensammlung, die Handschriftensammlung, die Kupferstichsammlung und die Bibliothek), das zu Beginn im Jahr 1918, in 8 Abteilungen gegliedert war zu denen später noch 2 hinzu kamen (die kirchliche Altertürmer und die Volkskunde). Dies Museum wurde desgleichen auch die bedeutendste wissenschaftliche Institution der Deutschen im Rumänien, die auch eine deutsche Publikation herausgab. Das zweitgrößte, beteudente sächsische Museum war das Museum des Vereins für Naturwissenschaften zu Hermannstadt. Auch dies Museum besaß (seit 1895) ein einiges Ausstellungsgebäude mit 6 Abteilungen. Beide Museen gingen 1946 im Staatsbesitz über. In Kronstadt kam es 1908 zur Gründung des Burzenländer sächsischen Museums mit den Abteilungen: Archäologie, Naturwissenschaften, Volkskunde, kirchliche Altertümer, aber auch mit einer Sammlung von Gemälden und Zeichnungen Kronstädter Künstler sowie Unterlagen zur Entwicklung der Stadt Kronstadt. Auch hiergehörte die Herausgabe Obliegenheiten der Institution. Ein renömiertes Museum besaß desgleichen Schäßburg, untergebracht im Stundturm der Stadtbefestigung, in dem die Ortsgeschichte, das Zunftwesen Wirtschaft und Kultur dargestellt und lokaler Persönlichkeiten gedacht wurde; Auch vorgeschichtliche Exponate, alte Waffen und solche der Farmazie gehörten zum Museumsinventar. Während der Zwischenkriegszeit wurde in der Stadt ein "Landeskirchliches Schulmuseum" durch Prof. Heinz Brandsch gegründet. Desgleichen wurde in der Sakristei der Klosterkirche eine sächsische Heimatmuseum ins Leben gerufen, das eine sächsische Bauernstube zeigte. Kleine Museen, die vor allem der sächsischen Geschichte gewidmet waren existierten auch in Mühlbach und Mediasch, aber auch in Bistritz, wo in der Zwischenkriegszeit ein Museum gebaut wurde. Überall aber, im beinahe jedem sächsischen Dorf, bemühten sich Pfarrer und Lehrer alte Ausstellungsstücke der siebenbürgisch-sächsischen Stadtkultur zusammen zu tragen, altes Schriftum zu sammeln sowie das lokale Brauchtum zu studieren, zu fördern oder neu zu beleben, bisweilen wissenschaftlich zu bearbeiten. All diesem beherzten Menschen ist es zu verdanken, daß die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft bis heute unschätzbare kulturelle Werte bewahren konnte. Muzeele säse§ti au ocupat un loc distinct íntre institutiile de acest gen din Transilvania interbelicä. Odatä cu interesül sporit din ultimele decenii pentru istoria contemporanä a sa§ilor, manifestat ín Romania, dar mai ales Tn Germania, 277

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