Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 23-24. (1994)
I. Arheologie
15 STUDIUL MONEDELOR ANTICE DE LA ALBA IULIA 73 Die anderen 33 Münzen die in 28 Gräbern entdeckt wurden sind 'chronologisch zwischen dem l-lll Jahrhunderten u.Z. einzugliedern. Davon konnten nur für 17 Exemplare die Herausgeber festgestellt werden. Der As von Agrippa gehört zu der Serie der Geldprägungen aus dem I Jahrhundert u.Z. und die kaiserlichen Münzen stammen von Vespasianus (1), Hadrianus (3), Antoninus Pius (3), Faustina I (1), Faustina II (1), Lucius Verus (1), Commodus (1), Septimius Severus (1), Caracalla (4) und Philippus II (1). Die in den Gräber beigelegten Nominalien sind Bronzemünze von kleinem Wert (As, Dupondii, Denarus subaeratus). Nur für 14 Stücke wurde die Münzstätte festgestellt, wovon 10 Münzen in Rom und je eine in den Werkstätten der Kolonien von Odessos, Carrhae Mesopotamiae. Nicaea Bithyniae und Hierapolis geprägt wurden. Die andere 19 Exemplare, in einem zweifelhaften Konservierungszustand, sind unidentifiziert geblieben. Die in der Niederlassung entdeckten Münzen wurden für den Tauschhandel verwendet, während die in der Gräbern bei gelegten Münzen die Rolle eines "Hellers für Charon" innehatten oder seltener Schmuckgegenstände waren, die am Hals in der Perlenreihe getragen wurden. Die metallographische Untersuchung von 36 Münzen hat gezeigt, dass diese aus einer Legierung von Silber und Kupfer oder aus Kupfer und Zinn (Bronze) hergestellt sind. Die Münzen aus "Silber" haben eine homogene Masse oder sie sind nur mit einer dünnen Schichte einer Silber-Kupferlegierung von verschiedenen Konzentrazionen an Edelmetalle überzogen. Nach der Zinnkonzentration zeigen die Bronzemünzen eine Legierung die aus zwei verschiedenen Metallphasen besteht: a) Rotbronze (a- Bronze) mit ungefähr 5% Zinngehalt und b) Gelbbronze (d-Bronze) mit Zinngehalt unter 16%. Die zwei verschiedenen Bronzedrten wurden sowohl für die Herstellung der Münzen aus "Silber" mit "Kern" benutzt als auch zum Giessen der homogenen Stücke ohne Kern. Es worden, prozentuell und zahlenmässig, die verschiedenen Münztypen vorgestellt, je nach der Zusdmmenstellung der verwendeten Metalle, und gleichzeitig wird die Herstellungstechnik durch Prägung oder Guss angegeben. So trägt das Studium des bei Apulum entdeckten Materials dazu, bei, die teritorielle Verteilung der Münzen als Wechselgeld zu bestimmen, es