Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 23-24. (1994)
I. Arheologie
192 GHEORGHE BALTAG. EBERHARD AMLACHER 22 NEUE BEITRÄGE ZUM ARCHÄOLOGISCHEN REPERTOIRE DER GROSS - KÓKLER ZONE (ZUSAMMENFASSUNG) Die statistische Analyse der hier veröffentlichten Funde zeigt dass es sich um eine Anzahl von 38 Siedlungen in insgesamt 93 Wohnschichten handelt. Die maximale Wohnfrequenz wurde für die römische und spätrömische Zeit festgestellt (II - IV Jhdt.). In dieser Zeitspanne gibt es 27 Wohnschichten. Es folgt die Bronzezeit mit 24 Wohnschichten (Cotofeni - Kultur), die Völkerwanderungszeit mit 19 Wohnschichten, die Eisenzeit (Hallstatt A - В und Latene C - D) mit 18 Wohnschichten, und das Neolithikum (Petresti I Kultur) mit 5 Wohnschichten. Die Mehrheit der archäologischen Siedlungen die hier veröffentlicht sind, wurden durch Feldforschungen entdeckt, und enthalten zwischen 2 bis 6 Wohnschichten. Eine erste Anmerkung betrifft die Raumverteilung dieser Siedlungen. Fast jedes Seitental des Kokelbeckens enthält wenigstens eine grössere Siedlung mit 3 bis 6 Wohnschichten und grosser Ausdehnung, und ein paar kleinere Siedlungen mit 1 bis 2 Wohnschichten und mit einer kleineren Ausdehnung. Eine Analyse der römischen und spätrömischen Verteilungen was den Raum ihrer Siedlungen anbelangt, könnte zu einer Lokalisierung der wichtigsten Römischen Strassen aus der Umgebung führen. Die Feldforschungen wurden mit traditionellen Mitteln durchgeführt und beschrenkten sich meistens nur auf die Ackergebiete in der Nähe der Flüsse und den Hügelsenken. Es gibt weite Gebiete die zur Zeit bewaldet sind oder als Weiden dienen und deshalb der Forschung schwer zugänglich ist. Im allgemeinen handelt es sich um 400 - 700 Meter hohe Plateaus. Die Hochebenen müsste man mit Hilfe von modernen Mitteln erforschen und in den wissenschaftlichen Kreislauf eingliedern. Die mündliche Überlieferung erwährt in der von uns erforschten Gegend das Dasein, von Mittelalterlichen Sächsischen Dörfern die inzwischen verschwunden sind. Es handelt sich um die folgenden Wüstungen:- „BENDORF" - im Peschendorfertal- „SCHÖNNDORF" - angenommen irgendwo 4 km in nördlicher Richtung von Grossalisch