Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 15-22. (1985-1992)
II. Istorie
15 UN MEMORIU INEDIT DIN 1862 283: Alexi um Einverleibung der gr. kath. Pfarre Maramoros Szigeth in seiner Diocese und Aufrechthaltung des Maramoros Szigether Foranvikariats als llein für seine Diocese gebührend. Arh- Stat. Cluj-Napoca, Fond: Episcopia gr. cat-Cluj-Gherla, 1862 doc. nr- 659, f. 1—11. EINE UNBEKANNTE DENKSCRIFT AUS DEM JAHRE 1862 BETREFFEND DIE NATIONALE UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNG DER RUMÄNEN AUS DER MARAMURESCH (Zusammenfassung) Die vorgeführte und besprochene Denkschrift wiederspiegelt einen wichtigen Augenblick aus der Unabhängingkeitsbewegung der Rumänen aus der Maramuresch aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zwar den Kampf für die Befreiung der Stadt Sighet aus der Vormundschaft des rhutenischen Bischofs aus Munkács und für deren Eingliederung zum rumänischen Bisthum zu Gherla. Die günstige Lösung dieser Angelegenheit beeinflusste ausschlaggebend das Bestehen und Weiterlebens des nationalen Charakters der hier entstandenen kulturellen Institutionen die vor allem zur Zeit der Neoliberalen Regierung sich herausgebildet hatten, wie z. B. die „Asociatiunea pentru cultura poporului román din Maramures“ oder die Präporandie der rumänischen Konfessionsangehörigen. Das Schicksal der konfessionellen Angehörigkeit der Stadt Sighet beschäftigte die Elite der führenden rumänischen Kreise der Maramuresch, als auch die Anführer der griechisch-katholischen Kirche, d.h. den Bischof aus Gherla und dem Mitropoliten aus Blasendorf. Die ganze Bewegung fand unter dem Zeichen der Forderungen der revolutionären Programme der 1848-ger Revolution statt, indem das kulturelle Leben auf nationaler und konfessioneller Grundlage in einem einheitlichen rumänischen Gefüge innerhalb der ganzen Monarchie eingerichtet werden soll, die die einzige mögliche Form versinnbildlichen soll.