Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 11-12. (1983)
III. Zoologie
112 sArkány-kiss, a. 8 In der zusammenfassenden Tab. 2. sind bei jedem Biotoptypus in der ersten senkrechten Rubrik auf der Höhe der Arten die ,,b“ — Werte = Anzahl der von der Art bevölkerten Biotope aus der Gesamtanzahl der Biotope des entsprechenden Types mit ,,B“ notiert, angegeben. In der Höhe des Biotoptypus sind ifi der zweiten senkrechten Rubrik die Verhältnisse —jj- 100=c% angegeben. Der Art ist ersichtlich dass der ,,c“ — Wert angibt zu wieviel Prozent eine Art in einem Biotoptypus charakteristisch ist. Aus den Angeben der Tabelle (Pl. XVII) Ist ersichtlich dass die eurytopste Art Radix auricularia L. ist, welche extrem schnell die sich neu bildenden aquatischen Habitate besiedelt und in diesen bis zur Erlangung eines vorgeschrittenen Eutrofisierungsgrades anzutreffen ist. Das Vorhandensein der Arten in den verschiedenen (mit „a“, ,,a’“ und „b“ notierten“) Untertypen der Biotope zeigt deren Ansprüche an die Biozönose, ihren euryöken oder stenoöken Charakter. In der zeitlichen Aufeinanderfolge der Biotope kann man eine zahlenmässiges Anwachsen der Arten bis zur Etappe II.b. (Altarme mit Vegetation) feststellen, um danach ein neuerliches Abfallen bis IV.b. (feuchte Wiesen, anmoorige Stellen) zu verzeichnen. Zum Vergleich der verschiedenen Gasteropodenzönosen aus den verschiedenen Biotopen wurde die Jaccard’sche Formel angewandt (1). Da aber verschiedene Biotop-Typen verglichen wurden, wurde die Anzahl der identischen Arten des Zählers ersetzt mit E C = Summe der arthmetischen Mittel der Werte „c“ welche sich auf identische Arten aus den beiden Biotopen (K und L) bezieht. Die Gesamtzahl der Arten (des Nenners) wurde seinerseits ersetzt mit EC-|-Ec, woher Ec—Summe der ,,c“ — Werte der nicht identischen Arten aus den beiden Biotopen unterschiedlichen Typus (K und L). Die umgeänderte Formel stellt sich folgendermassen dar: SC ■’kl = SC + Sc Die Rechenmethode ist nicht perfekt, E C hat ein wenig eronierte Werte, welche aber der Realität näher stehen, als wenn auf die Verwendung der „c“—Werte verzichtet wird. Der Vergleich der Zönosen, aus den verschiedenen erwähnten Biotopen, anhand der „J“—Werte ist in (Pl. XVIII) dargestellt. Anhand der Untersuchung von Zusammensetzung, Verbreitung, Dynamik und Aktivität der Populationen und Assoziationen kann festgestellt werden: 1. Die aquatischen Gasteropoden bevölkern vorzüglich die Aue des Mure?—Fluses. Die einzige reophyle Art welche im Strombett des Flusses angetroffen wird ist Ancylus fluviatilis O.F. Müller (die in Pl. XVI angegebenen Biotop-Typen beziehen sich micht auf diese Art), welche auf einer Strecke von 90 km regelmässig vorkommt und empfindlich auf die Wasserverschmutzung reagiert, so dass diese Art in Zukunft als Bio indikátor der Wassergüte dienen kann. 2. Die Zusammensetzung der Assoziationen aus der Aue des Mure?-