Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 6. (1976)

II. Istorie

DIE KULTURBEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN RUMÄNEN VON BEIDEN KARPATENABHÄNGEN IN DER ZWEITEN HÄLFTE DES 19. UND ZU BEGINN DES 20. JAHRHUNDERTS (Zusammenfassung ) Trotz allen Schicksalswiderwärtigkeiten, die das rumänische Volk in den verschiedenen Geschichtsperioden überstand, setzte es seine Aszen­­denz auf dem Zivilisations- und Fortschrittsweg fort. Es bewahrte den­noch die Kohäsion und die Solidarität, die aus dessen etnischer Einheit, aus dessen Sprach- und Kulturgemeinschaft entsprang, auf. In den ent­ferntesten Zeiten bildetet sich schon in der Karpaten-Donau-Region eine vielseitige und tiefgegliederte Kultureinheit. Dieser entsprach dauernd eine etnische Einheit. Aber die Karpaten-Donau-Kultureinheit war mit der etnischen Einheit nicht nur eng verbunden, sondern bestimmte es in dessen wesentlichsten Hauptteil, und, während dem Zeitablauf, auch in dessen ununterbrochenen Entwicklung. Dem Kohäsionsprozess, der sich gleichzeitig mit der Entwicklung der rumänischen Gesellschaft fortsetzte und erweiterte, lagen verschiedene und, durch dessen Vielseitigkeit, wichtige Beziehungen zwischen den drei rumänischen Ländern, auch das Dasein eines gleichartigen Prozesses von tiefen materiellen und geistigen Umwälzungen zugrunde. Es entstand und entwickelte sich somit jener fruchttragende Prozess des Umlaufs von Ideen und geistigen Werten, die die Einheit unseres Volkes noch verstärkten. Auf der einen, als auf der anderen Seite der Karpatenabhänge wur­den nicht nur materielle, sondern auch geistige Tauschwerte gepflegt, es wurden ermutigende Ideen vermittelt, Professoren, Gelehrte und Wissenschaftler verkehrten aus einem Land ins andere, verbreiteten das Licht der Kultur, kämpften für das Bewahren der rumänischen Sprache und unserer wunderbaren Überlieferungen, die im Dunkel der Zeit erlöschen. 25 — Marisia voi. VI.

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