Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 3-4. (1972)
Muzeologie
9 EXPOZITIA PERMANENTÄ A MUZEULUI DIN TG.-MURES 601 DIE DAUERAUSSTELLUNG FUR GESCHICHTE DES KREISMUSEUMS VON TG.-MURES In der Einleitung bietet der Autor die Daten der Ausstellung: diese wurde nach einjährigen Organisierungsarbeit im August 1968 umgestellt und auf einer Fläche von 532 Quadratmetern untergebracht. Die Austeilung umfasst 4.500 Stücke die sich auf die Geschichte des Kreises Mure$, von der Vorgeschichte bis zur bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848 einschliesslich, beziehen. Einigen Besonderheiten: die Altsteinzeit fehlt; die Ansiedlung der Sekler und Sachsen wird behandelt u. a. Der Verfasser bespricht die wichtigsten archäologischen und feudalen Stücke, sowie auch einige der Hilfsmaterialen die das Verständnis der Ausstellung erleichtern (Karten, Faksimilien, Zeichnungen, Photographien, Texte). Er veröffentlicht die eigenen Lösungen die in der Technologie der Organisierung der Ausstellung angewandet wurden. Es wurde nicht mit einem Fachunternehmen gearbeitet; das gesamte themische, thematische und künstlerische Projekt, sowie auch dessen Durchführung, wurde von den Angestellten des Museums bzw. von Unternehmen aus der Stadt bewältigt. Bei der Innengestaltung, sowie auch bei der Anfertigung der Möbel und des Ausschauungsmaterials wurden Grundbestandteile aus Metall, Holz, Glas, Tuch und Plaste verwendet. Der Autor schildert das System der angebrachten Tafeln, sowie auch das Prinzip der Projektierung der Schaukästen. In die Schaukästen wurden nur dreidimensionale Stücke gestellt, aber nicht auf Stellagen, sondern auf Glasprismen, welche von den Angestellten des Museums ausgearbeitet worden waren. Beider Befestigung der Glasteile der Prismen wurden Winkelbefestigungsteile aus Stiplex verwendet. Der Stand der Säuberung, Wiederherstellung und Konservierung der ausgestellten Museums-Stücke wird unterstrichen. Das Anschaungsmaterial wurde auf Tafeln, hinter den Schaukästen angebracht. An den Wänden des Treppenhauses wurden Grossphotos von Geschichtsdenkmälen angebracht. Aus der Ausstellung wurde das Tageslicht ausgeschlossen und ein künstliches Beleuchtungssystem, dessen Leuchtkörper vom Museumspersonal entworfen worden sind, eingeführt. Jeder Schaukasten wird von einer Quecksilberdampfbirne von 80 W. erleuchtet. Die Darbietung der Ausstellung geschieht nach den Grundsätzen der modernen Museologie.