Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 3-4. (1972)

Istorie

19 DOUÄ MONUMENTE DE ARHITECTURÄ DIN TIRGU-MURE? 249 ZWEI DENKMÄLER RUMÄNISCHER KIRCHENBAUKUNST ZU AUSGANG DES XVIII-TEN JAHRHUNDERTS IN TG.-MURES Die Veränderungen die in der politischen, gesellschaftlichen und wirt­schaftlichen Struktur Siebenbürgens, nach der Eingliederung in das habs­burgische Kaiserreich vor sich gegangen sind, haben sich auch auf die Kunst ausgewirkt. So kennt die Baukunst Siebenbürgens eine Blütezeit, als die Behörden zur Verwirklichung des Programms an Militär- Zivil- und Kirchen­bauten schreiten, die fast ausnahmslos im Barokkstil gehalten worden sind. Die Arbeit „Zwei Denkmäler rumänischer Kirchenbaukunst zu Ausgang des XVIII-ten Jahrhunderts in Tirgu-Mure?“ enthält die Analyse zweier ru­mänischer kultushäuser die im Geiste der Baukunst vom Ausgang des Jahr­hunderts gehalten worden sind zu der Zeit, als der Barokkstil, der in Sie­benbürgen schon eine Wirklichkeit geworden war, auch in die rumänische Kunst einzudringen und diese zu beeinflussen begann. Der Verfasser hebt nach mannigfaltigen Beobachtungen, den ur­sprünglichen Charakter dieser Denkmäler, sowie auch die Art wie die neuen Grundbestandteile, welche sich hier auf bauliche Zutaten beziehen, mit den in der Tradition kräftig wurzelnden Formen verwachsen sind, mit den Formen, die sich letztlich durchgesetzt haben und den Bauten ein eige­nes, pitoreskes Ausgesehen verliehen haben, hervor. Zum ersten Mal wer­den diese beiden Denkmäler vom räumlichen Standpunkt aus angespro­chen und ausgelegt und dessen Qualität und Verwendbarkeit hervorgeho­ben, sowie auch das Mass in welchem diese Bauten den gesellschaftlichen Forderungen entsprechen. Der Verfasser betrachtet diese Denkmäler von allen Standpunkten, erkennt und meldet ihren baulichen Wert und gliedert sie in die künstlerische Landschaft ein, welche die Entwicklung der rumänischen Kunst in Siebenbürgen, unter dem kräftigen Einfluss des Barokkstils widerspiegelt.

Next

/
Oldalképek
Tartalom