Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 2. (1967)

Istorie

'60 G. FERENCZI — I. FERENCZI 8 ARCHÄOLOGISCHE ERKUNDUNGS-AUSGRABUNGEN DES MUSEUMS VON ODORHEI IN DER ZEITSPANNE VON 1962 BIS 1965 (Zusammenfassung) Im Laufe der Jahre 1962—1965 hat das Museum von Odorhei an fol­genden Orten kleinere Ausgrabungen, zu Erkundungszwecken durchge­­■ führt: I. Satu Mare. Auf einer hohen Bergnase, ost-nordöstlich der Gemeinde (Nr. 1 auf der Kartenskizze) wurden Sektionierungs-Ausgrabungen der Be­festigungsanlagen einer vom Ende der Bronzezeit (BD?) und aus der frü­hen Eisenzeit (HC?) stammenden befestigten Siedlung, durchgeführt. In der zweiten Bauphase war der Verteidigungswall, der die Bergnase über­quert, absichtlich niedergebrannt und der Wehrgraben auf diesen Quer­schnitt _ vertieft worden. II. Bad Homorod (Gemeinde Cäpilnifa, Nr. 2 auf der Kartenskizze). Auf einem Plateau in der Nähe der Bäder wurden die Verteidigungswerke zweier römischer Erdbefestigungen durchschnitten. Es wurden die üblichen Komponenten der römischen Befestigungswerke (Wehrgraben, Berme und Erdwall) einer einzigen Bauphase festgestellt. Das Innere der kleineren Befestigung wies starke Brandspuren auf. Die orangengelbe und graue Keramik, durchwegs Töpferscheibenarbeit, ist römische Arbeit. III. Ofen/ (Gemeinde Feliceni, Nr. 3. auf der Kartenskizze). An dem „Mihályfalva" genannten Orte, auf einer niedrigen Terrasse der Grossen Kokel, zwischen diesem Flusse und dem Bache „Bonta“, wurde eine aus­gedehnte Siedlung festgestellt. Die von der Oberfläche eingesammelten Keramikreste stammen aus der Neusteinzeit, aus beiden Epochen der Ei­senzeit und aus dem Vlll-ten Jahrhundert u. Z. (slavischen Ursprungs). Bei den Grabungen sind fünf Hütten geringen Ausmasses und mit ärmlichem Inventarfund, der ausschliesslich aus slavischer Keramik des VIII. Jahr­hunderts bestand, freigelegt worden. IV. Die Burg ,,Tartod" (Gemeinde Vir$ag, Nr. 4 auf der Kartenskizze). Anlässlich der Ausgrabungen die an der Burg „Tartod", welche sich auf einer hohen Bergnase, am Zusammenfluss des Baches „Tartod" und der Grossen Kokel befindet, vorgenommen wurden, ist festgestellt worden dass diese Burg aus dem XI.—XIII. Jahrhundert datiert und von einer, mit ^schwachem Mörtel gemauerten Steinmauer, umgeben war.

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