Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 1. (1965)

Istorie

23 MÖRMlNTE SCITICE LA CRISTE$T1 49 Skythische Gräber bei Cristesti (Zusammenfassung) Am 5 September 1956 entdeckten die Arbeiter in der Kiesgrube neben Criste§ti ein Grab, dessen Inventar teilweise in das Museum von Tg.­­Mures gelangte. Im Oktober des gleichen Jahres wurde noch ein weite­res Grab gefunden. Vor diesen beiden Gräbern waren noch andere acht Gräber freigelegt worden, deren Material aber, grösstenteils verloren ging und nur zu einem kleinen Teil in das gleiche Museum eingeliefert wurde. Die hier beschriebenen Gräber erhielten die Nummer 9 und 10. INVENTAR DES GRABES 9: Bruchstück eines grossen Gefässes mit Griffknubben (Taf. VIII.), 27 Pfeilspitzen aus Knochen (Taf. X/ll—13), 25 zweischneidige Pfeilspitzen aus Bronze (Taf. X/10—19), 25 zweisch­neidige Pfeilspitzen aus Bronze (Taf. X/20—27), 3 zweischneidige Pfeil­spitzen aus Eisen (Taf. X/28), 2 dreischneidige Pfeilspitzen aus Eisen (Taf. X/29), eine mittelständige Lochaxt aus Eisen (Taf. XII/32), ein Aki­­nakes mit wagerechtem oberen Griffabschluss (Taf. XI/30), ein Akina­­kes mit Antennengriff (Taf. XI/31). INVENTAR DES GRABES 10: Handgearbeitete Schüssel mit nach innen eingezogenem Rand und Zierknubben (Taf. XIV/36), ein zweihenk­liges Gefäss mit Knubben (Taf. XIV/37), und zwei Schläfenringe mit konisch verdickten Enden (Taf. XV/38). In beiden Gräbern lagen die Skelette auf dem Rücken ausgestreckt in nordwestlich — südöstlicher Richtung. Die auf den Bronzepfeilspitzen sichtbaren Vertiefungen und Löcher stellen Gussfehler dar. Die Zusammensetzung der Bronzelegierung von drei Pfeilspitzen wurde analysiert und die Ergebnisse in einer Tabelle wiedergegeben. Die an den Pfeilspitzen haftenden hölzernen Schaftreste wurden mikroskopisch untersucht und gehören einer Ahornart (Acera­­ceae) an. 4 - Studii fi materiale 1.

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