Zs. Kakuk (Hrsg.): Kasantatarische Volkslieder auf Grund der Sammlung von Ignác Kúnos.
Lieder
97 602. urmanlarya jem kirmij-dér ayaö öeáke atmiüa jaá kizlarya dert kirmij-dér Jigét kuöip jatmiöa 603. ursam uraklarim útmij saötim kati Jirlerge Xati-da juk salami-da kitken Jirak illerge 604. utiramén-da ujhmén ujm iö-te kujmimén sin Jamnén nurli júzin iő-te kúrép tujmimén 605. utir Jani urindikka túrelerdin* zur bolop miné taálap jatni sújme üter úmrém Xur bolop 606. utir Jankaj urindikka ajaklarin talmasén bzde janyan yiáik utén yudaj sizge salmasén 607. utirdim jul urtasma ajaklarim talyanya Jilij Jilij yatlar jazdim Júreklerém Janyanya 608. utirdim kimenéK turine karadim suvnin túbine su túbinde asil-taá esir bolyán yaziz baá In den Wald dringt die Schönheit nicht ein, bis die Baume nicht aufblühen; die jungen Mädchen haben keinen Kummer bis sie keinen Jungen umarmen. Wenn ich ernte, ist meine Sichel stumpf, ich zerstreute sie auf dem harten Boden; kein Brief, kein Gruss kommt von ihm, er zog in die Weite. Ich sitze nur da und denke nach, ich kann mit dem Denken nicht aufhören; Liebste, dein glänzendes Gesicht sehend, verliere ich nie die Lust daran. Setze dich, Liebste, auf den Stuhl, weil du grösser als die Richter bist; mich verlassend sollst du niemand lieben, weil mein vergängliches Leben mit Schanden beladen wird. Setze dich, Liebste, auf den Stuhl, damit deine Beine nicht müde werden; das Feuer der in mir brennenden Liebe soll Gott dir nicht aufladen. Ich setzte mich in die Mitte des Weges, weil meine Beine müde wurden; weinend schrieb ich einen Brief, weil mein Herz brannte. Ich setzte mich auf den Ehrenplatz des Schiffes , schaute zum Boden des Wassers hinunter; auf dem Boden des Wassers ist Edelstein, der arme Mann wurde Gefangener.