H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Függelék

86 dass Dlr In Wien ungetrübte Stunden beschleden sein mögen. /Hast Du Gwinner's 2* 4 Blographie Schopenhauer's gelesen und empfiehls Du mir selbe?/ (Hirschler Írásával:) Herzllch umarmt von Deinem Ignaz. ( St. A. utóirata:) Von mir nehme tausend Küsse; vor einigen Tagén sandte ich Dir das T. Programm. Gutschmled's 2 1 5 Colle­glen sind für mlch ein herrlicher Braten und so gut es geht, wlll lch all das übrige ausnützen, was sonst noch jener Nei­gung entgegen arbeiten kann. Martlal und Herodot, ferner Au­gustinus De clv( itate) D(el) 2^­8 sollen gelesen werden, - PUr Armenlsch ist gesorgt." • 25 St. E. levele H. I.-hoz, Jaworzno, 1882. aug. 28. (Ma 1068/129) "Du hast nun Gelegenheit gehabt Aurél durch einige Tage zu beobachten und da es gewiss Noth thut den jungen Baren hie und da noch zu belecken, so erbltte ich mir deine hlerauf be­zügllchen Winke; er nlmmt vieles von mir an, und das ist gut, wenn gleich das "naturam expellas furca" etc (tamen usque re­curret) natürlich auch von ihm gilt." ,26 H.I. levele St. E.-höz, Bp., 1882. okt. 24. (Ms 1067/114) "Du hast mlch seinerzeit aufgefordert, die etwaige Beobachtun­gen an unserem Jungen Gelehrten behufs paudagogische ( l) Benützung mltzutheilen; gottlob oder lelder - wie du willst - ist das Matériái, mit dem lch für jetzt dlenen kann, ausserst dürf­tig zu nennen. Vor allém bin ich nlchts weniger als scharfer Beobachter menschllcher Schwachen, und In zwelter Llnie fehl­te es ganz und gar an Gelegenheit, Erfahrungen über den Um­gang Aurel's mit drltten Personen zu sammeln, die aber für meine Absicht mehr Werth hatten als noch so haufiges téte á téte mit demselben. Da er slch mir gegenüber nicht gehen lasst, so kann lch nur aus schwachen Zeichen den Verdacht ererbter Rechthaberel um Digitirsucht nicht aber Belege dafür beibrlngen. Wenn ich aller­dlngs ein nicht gerlnges Mass von Selbstbewusstseln und Selbst­zufriedenheit /was bedenklicher ist/ bemerkte, so ist es noch fraglich, ob wir uns darüber beklagen sollen. Seln Benehmen ist ruhig und einnehmend, jedenfalls welt weniger llnklsch als sei­ne Rede, die nicht so sehr durch Stocken lm elgentlichen Sín­né als durch haufiges Wlederholen oder Nachbessern der Wor­te leicht langweilig wird, eine Unart, deren er sich merkwürdi­gerwelse auch beim Vorlesen und zwar in unertráglicher Weise schuldlg zu machen pflegt. Ein Versuch wird zu empfehlen sein, schon um zu constatiren, ob diese Eigenheit, die mich vorlgen Herbst nahezu nervös machen konnte, auch dir gegenüber her­vortritt, oder ob sie vielleicht auf Rechnung etwalger Befangen­heit zu setzen sei. Das Niederschlagen der Augenlider so wie das lachelnde Ver­ziehen der Mundwinkel und ein gewisses Zucken der Oberlippe

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