H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Jegyzetek

136 mit dem er In guter Bekanntschaft stand, für seinen Neffen Aurel ein Stipendium auf mehrere Jahre zu sichern und später auch die Reise­spesen nach Indien bewilligen zu lassen. Beide liebten die wunderbaren Berge der Alpen, die sie des öf­teren auch aufgesucht hatten. Anfangs musste der "Bücherwurm" und "Zimmerhocker" Aurel beinahe mit Gewalt seinen Studien und Büchern entrissen werden. Während der Sommerferien, die er in den Alpen he­rumwandernd und mit Touristik verbrachte, erlernte er unmerklich die Kniffe und Griffe des Alpinismus. Auch waren für ihn die kartographi­schen Kenntnisse, die er bei einem vorzüglichen Kenner 1885-1886 an der nach der Prinzessin Ludovika benannten Budapester Militärakademie erwarb, sowie die militärischen Fertigkeiten, die er sich als Einjährig­Freiwilliger aneignete, von überaus fördernder Wirkung. Wie es aus dem Briefwechsel hervorgeht, erteilte ihm der Onkel zugleich auch manche gute Ratschläge zur Erhaltung seiner Gesundheit. Diese Ratschläge, die Aurel anscheinend auch befolgte, förderten seine Gesundheit und erhöhten seine ausserordentliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Von seiner Mutter erbte Aurel sein warmes, mitfühlendes Herz, - von seinem Vater ein grosszügiges, freigebiges Wesen. Ernst konnte sich damit bei seinem Vater nicht richtig abfinden, - für Aurel war aber dieser Charakterzug während seiner Reisen im Osten, wo ja die Freige­bigkeit eine der geschätztesten Eigenschaften ist, von hoher Wichtigkeit. Aurel hing unter allen seinen Familienmitgliedern mit wärmster Diebe an seinen Vater; er war es auch, der an seinem Sohn, an dessen Beru­fung, am festesten glaubte. Die wesentlichen Berichte während seiner Auslandsstudien rich­tete Aurel stets an den Vater; dann, nach dessen Tode, an Ernst, ­später an dessen Witwe. - Leider ist uns von diesen Briefen kein ein­ziger im Originaltext erhalten geblieben; wir kennen nur jene, die unter dem Titel "Eine Ferienreise nach Srinagar (Kashmir)" erschienen (s. das Titelblattfaksimile auf S. 57) und dem Andenken seines inzwischen in Pest verstorbenen Vaters gewidmet sind. - Die Mutter vorschied un­mittelbar vor der Abreise Aurels. Ihren letzten Brief nahm Aurel mit

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