H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)
Függelék
102 • 67 H.I. levele St.E.-höz, Bp., 1887. dec. 21. (Ms 1067/217) "Auréls Briefe nehmen sich auffallend gut aus, es schelnt, als ob auch der Styl mit den Zwecken wáchse; ich lese sie mit relner Befriedlgung und gebe dieser auch lauten Ausdruck, um delnem Altén, der jetzt eine schwere Wartezelt durchzumachen hat, eine Preude zu verschaffen.Sectionsrath Szalay 2 2® — Trefort's Schwiegersohn - hat kürzlich von Consul Stockinger Brlef erhalten, in welchem dieser sich des jungen Landsmannes mit besonderem Elfér anzunehmen versprlcht." • 68 St.E. levele H.I.-hoz, Jaworzno. 1887. dec. 29. ( Ms 1069/42) "Dass du mit denen (die Reiseberlchte) Aurel's zufrleden bist,freut mich sehr; ich für meine Person, bin viel zu sehr Mr.Schandy (l) verwandt, um nlcht an den vielen, wie es scheint unausrottbaren Hárten und ortographlschen Barbareien wie: "Berg Sina","Taygettos", "Brlze", "Glass" etc. árgerlichsten Anstoss zu nehmen, und ein Passus: "wie schade , dass diese schöne See" - das Jonlsche oder Aegáische Meer! - "so wenlg , besuch t wlrd", würde für mlch, wenn Ich Ihn in einem gedruckten Reiseberlchte fánde, hinreichen das betreffende Buch beiseite zu werfen. Seit Jahren predige ich unserem nun doch schon 25 jáhrlgem Gelehrten vergeblich, seinen Briefen etc. eine gewisse literarische Sauberkeit zu verleihen und muss es jetzt nur um so mehr bedauern, dass Aurél delnen guten Rath, seinen Reiseberichten die Tagebuchíorm zu geben, unbefolgt liess, in dem ich doch aus elgener Erfahrung weiss, wie sehr die Eigenart des Adressaten unwillkürlich unsere Schreibwelse beelnflusst." • 69 H.I. levele St.E.-höz, Bp., 1888. jan. 4. ( Ms 1067/219) "Es klingt fast wle ein .Wunder aus dem Wunderlande, ich kann's noch nicht glauben. Aus dem endllch gestern eingetroffenen Schrelben weisst du entnehmen, dass es' sich um reichdotirte Anstellung in Lahore handelt, wo eben jetzt eine Vacanz eingetreten ist. Das wáre nun ein seltenes Probestückchen der zehnten Muse, welches den ruhigsten Stubenhocker zum Verehrer des Abenteuerlichen zu bekehren vermöchte. Mit grosser Ungeduld sehe ich dem náchsten Briefe entgegen ... Wie viel Preude uns die Kinder in der Silvesternacht gemacht habén, wie práchtlg Hans 2 2^ aussah und seinen Prolog sprach, dürfte der Erzeuger gemeldet habén. Zu diesem will ich gleich nach Schluss dieses Blattes, ihm zu dem "Angestellt" zu gratuliren, er hat wegen Prostbeulen Stubenarrest." • 70 H.I. levele St.E.-hbz, Bp., 1888. jan. 25 ( Ms 1067/220) "Der mitfolgende Brief des Gen. Consuls Stockinger dürfte auch dir den einigermassen zweifolhaften Nachgeschmack von Aurel's letztem Schreiben corrigiren. Mlch hat dieser wlrklich in nicht gerlngem Masse enttáuscht: es lst alles noch im Schweben und