Bükyné Horváth Mária: Az Akadémiai Könyvtár kurrens külföldi periodikumai (A MTAK kiadványai 56. Budapest, 1968)

Zusammenfassung in deutscher Sprache

die in Ungarn nur in einem Exemplar zugánglich sind (s. S. 22—25.). Solche finden sich in der Zentralbibliothek insgesamt: 1941, in den ein­zelnen Forschungsinstituten: 940. Diese werden — auf S. 22—24. — eben­falls tabellarisch und fachlich gruppi ert dargestellt. Auch wird die sprachliche Verteilung des Periodikabestandes der Bib­liothek tabellarisch angegeben (S. 25—26.), wonach es sich herausstellt, dass etwa 70% der in der Bibliothek vorzufinden Periodika in Weltsprachen veröffentlicht wurden. Zur quantitativen Charakterisierung soll auch der Abschnitt der Ar­beit gerechnet werden (S. 27—29.), innerhalb dessen der Gestamtbestand von 1966 mit dem Material einer internationalen Zeitschriftenbibliographie (Ulrich's International Periodicals Directory, 1965") verglichen wird. In einigen Fáchern, die zum Profil der Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften gehören — so etwa: Sprachwissenschaft, klassische Philologie, Archáologie, Orientalistik, Wissenschaftsorganisation — stehen den Lesern mehr als 50% der in der Bibliographie angeführten Periodika zur Verfügung. Die Verfasserin versucht das Periodikamaterial in gewisser Hinsicht auch auszuwerten. Dabei berücksichtigt sie drei Kriterien: 1. Erreicht die betreffende Zeitschrift das internationale Niveau oder nicht? — 2. Ist sie zeitgemáss? — 3. Inwieweit sie die inlandischen Forschungen fördert? — Diese Gesichtspunkte werden allerdings nur für die sprachwissenschaft­lichen Periodika geltend gemacht, da das ganze Verfahren nur etwa für einen Versuch betrachtet, und an einem beschránkten Material ausprobiert wurde. (Vgl. S. 29—32. u. 47—49.) Schliesslich (S. 33—39.) werden Daten über den Gebrauch der kurren­ten Periodika im Lesesaal der Zentralbibliothek angegeben. (Die Biblio­theken der Einzelinstitute konnten dabei nicht berücksichtigt werden.) Auch versucht die Verfasserin, das Interesse der Leser für einzelne Fácher mit der Menge des einschlágigen Bestandes zu vergleichen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden auf S. 38 graphisch veranschaulicht. (An­scheinend werden einzelne technische und naturwissenschafliche Zeit­schriften in der Zentralbibliothek der Ungarischen Akademie von den Lesern nur ganz spárlich benutzt. Dagegen wurden aber auch Fálle eines grossen Interesses seitens der Leser für einige Fachgebiete beobachtet.) Die Verfasserin war bestrebt, in ihrer vorliegenden Arbeit eine gewisse Methode der Bestandsanalyse zu bieten. Bei der fachlichen Klassifikation werden — nach ihrer Methode — die einzelnen Publikationen nicht nur einer einzigen Sparte zugeordnet, sondern zu mehreren. Wáhrend der Aus­wertung werden aber die „Betráge" der einzelnen Fácher meistens nur mit Bruchzahlen vermehrt: wurde z. B. eine Zeitschrift drei Fáchern ge­máss klassifiziert, so erhalten die einzelnen Fácher nur je ein Plus von 0,33 (einmal von 0,34). Der Vorteil dieser analytischen Methode liegt darin, dass das Endresultat der fachlichen Gliederung eine ganze Zahl ergibt und diese mit der Zahl der analysierten Periodika identisch ist (vgl. S. 8—11.). Nach der Meinung der Verfasserin ist eine derartige Analyse des Be­standes bei solchen grossen Bibliotheken, wie es die der Ungarischen Akade­mie der Wissenschaften ist, — wo ein Grossteil der Periodika infolge eines Tauschverkehrs mit den wissenschaftlichen Akademien und Instituten des Auslandes erworben wird, — von Zeit zu Zeit unbedingt geboten. 50

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