Miklós Kásler - Zoltán Szentirmay (szerk): Identifizierung der Skelette von Angehörigen des Arpadenhauses in der Matthiaskirche. Unter Verwendung von historischen, archäologischen, anthropologischen, radiologischen, morphologischen, Radiokarbondatierungs- und genetischen Daten (Budapest, 2021)
7. KAPITEL – Genetische Untersuchungen
Skelett Femur Humerus Tibia Fußwurzelknochen 1 Fußwurzelknochen 2 Wirbel Rippe Brustbein Knochenmehl Béla III. X Xi X X X Anna von A. X X X X Fötus X II/52_3 X Xi X X-Femur II/53_7 X X X II/54-9 X X X X II/55_10 X X X X II/56_11 X X X II/109_8 X X X 1/3 G5 X X X X 1/4 H6 X X X X Tabelle 5. Knochenproben aus den in der Matthiaskirche verwahrten Königsgräbern. XI: Von zwei separat verstauten Fußwurzelknochen aufgrund besserer Untersuchbarkeit ausgewählt. Von den Schädelstücken II/57_12, II/58_14, II/59_18, VI/1_13, VI/2_15 und VI/3_17 liegen ebenfalls Proben vor, die wir derzeit nicht untersuchen. „Knochenmehl“ ist das bei der Probenahme mit der Pendelhubstichsäge anfallende Knochensägemehl, das nicht in die Luft gelangt, somit nicht abgesaugt wird (Bild 21 ) und bei jeder Probenahme aus einem Skelett gesondert eingesammelt wird (siehe auch Bild 22). Knochenmehl lässt sich gut zur Einstellung genetischer Tests, z. B. bei der DNA-Isolierung, einsetzen. Die Skelette des Königspaares, des Fötus und II/52_3,1/3 G5 und 1/4 H6 vor der Probenahme (Bilder 23-27). An jedem Skelett wurde auch eine genetische Untersuchung durchgeführt. 124