Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)
Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert
290 Heinz, Dops 90 ff., MMFH III, 154 Nr. 39; MGH Epistolae VI, Karolini aevi IV, 763 f. Nr. 43; HERRMANN, Beziehungen, 130 f.; GRIVEC/TOMSIC, Constantinus, 225 ff. 194 SULLIVAN, Richard E.: Khan Boris and the Conversion of Bulgaria. A Case Study of the Impact of Christianity on a Barbarian Society, in: Studies in medieval an Renaissance History 3, Lincoln 1966, 55-139; DÖLGER, Friedrich: Byzanz und die europaische Staatenwelt, Darmstadt 1964, 159-196; DVORNIK, Byzantine Missions 43 ff.; DOPSCH, Slawenmission, 321-328. 195 Zu den anfanglichen Erfolgen, die vor allem Papst Nikolaus I. gegenüber dem Patriarchat Konstantinopel erzielte, vgl. Anm. 183; ein kurzer Überblick bei DOPSCH, Slawenmission, 324 ff. 196 Zur Ausdehnung Pannoniens und zum Wechsel, dem dieser Begriff vor allem im Frühmittelalter unterworfen war vgl. WOLFRAM, Salzburg, 68-71. 197 WOLFRAM, Grenzen, 251-257. 198 Vgl. Anm. 184; WOLFRAM, Grenzen, 267; DOPSCH, Slawenmission, 325 f. 199 Annales Fuldenses zu 870, 70 ff.; HERRMANN, Beziehungen, 131 ff.; WOLFRAM, Grenzen, 255 und 317. 200 Die Vita Methodii, с 9, scheint eine Gefangennahme Methods in Mâhren anzudeuten (MMFH II, 151; BUJNOCH, Rom, 92). Allerdings weist BUJNOCH, 92 Anm. 62, mit Recht darauf hin, dass unter dem „mahrischen König" niemand anderer als Ludwig der Deutsche zu verstehen ist. Trotzdem hat sich die Mehrzahl der Forscher fur eine Gefangennahme in Mâhren und nicht in Pannonién ausgesprochen: GRIVEC, Konstantin, 94 ff.; DVORNIK, Byzantine Missions, 151 f. Wahrscheinlich hat Zwentibold zugleich mit seinem Onkel Rastizlav auch Method an die Frankén ausgeliefert. Zum weiteren Schicksal Methods vgl. Anm. 158. 201 Vita Methodii с 9, MMFH II, 151 f.; BUJNOCH, Rom, 92 f; BURR, Viktor: Anmerkungen zum Konflikt zwischen Methodius und den bayerischen Bischöfen, in: Cyrillo-Methodiana (wie Anm. 71) 39-56; SCHÜTZ, Joseph: Die Reichssynode zu Regensburg (870) und Methods Verbannung nach Schwaben, in: Siidost-Forschungen 33 (1974) 1-14; MASS, Josef: Bischof Anno von Freising, Richter über Methodius in Regensburg, in: Methodiana (wie Anm. 8) 31-44; DERSELBE, Das Bistum Freising in der frühen Karolingerzeit (Studien zur altbayerische Kirchengeschichte 2), München 1969, 107-119; LOWE, Ermenrich, 231-234; GAMBER, Klaus: Erzbischof Methodius vor der Reichsversammlung in Regensburg, in: Symposium Methodianum; WOLFRAM, Grenzen, 263 f. 202 Vgl. Anm. 41. 203 Die Vita Methodii, с 9, berichtet: „ihn [Method] aber schickten sie nach Schwaben und hielten ihn zweieinhalb Jahre fest" (MMFH II, 151 f; BUJNOCH, Rom, 92 f.). Aufgrund dieser Angabe wurden vor allem die Klöster Ellwangen, aus dem Bischof Ermenrich kam, und Reichenau als Verbannungsort in Betracht gezogen. Die altere Literatur dazu bei DOPSCH, Slawenmission, 332 Anm. 121 und LOWE, Ermenrich, 233 ff. Anm. 75 und 82; Der Eintrag Methods und seines Bruders Kyrill im Verbrüderungsbuch der Reichenau schien die Haft Methods in diesem Kloster zu sichern: ZETTLER, Alfons: Cyrill und Method im Reichenauer Verbrüderungsbuch, in: Frühmittelalterliche Studien 17 (1983) 280-298; DERSELBE, Methodius in Reichenau. Bemerkungen zur Deutung und zum Quellenwert der Eintrâge im Verbrüderungsbuch, in: Symposium Methodianum; SCHMID, Zeugnis (wie Anm. 72) 201-205; Eine gegenteilige Meinung vertrat LOWE, Heinz: Methodius im Reichenauer Verbrüderungsbuch, in: Deutsches Archiv 38 (1982) 341-362; Zuletzt wurde jedoch wieder starker ein Verbannungsort im Bistum Freising erwogen, da der pâpstliche Legat Paul von Ancona Bischof Anno von Freising beschuldigte, stets verhindert zu haben, dass Method aus seiner Gefangenschaft nach Rom appelliere. Vgl. dazu LOWE, Ermenrich, 235 ff.; WOLFRAM, Grenzen, 263. 204 Conversio с 6, 134 mit Anm. 80. 205 Vgl. den Bericht der Vita Methodii с 9, MMFH II, 152; BUJNOCH, Rom, 93. 206 p a p S t Johannes VIII. warf Bischof Ermenrich von Passau vor, von den mehrfachen Appellationen Methods an den Papst gewusst zu haben (MGH Epistolae VII, 285 f. Nr. 22), wahrend er Bischof Anno von Freising beschuldigte, die von Method erbetene Berufung untersagt und diesen eingekerkert zu haben (MGH Epistolae VII, 286 Nr. 23); Vgl. LOWE, Ermenrich, 236. 207 Zu Johannes VIII. und dessen Kirchenpolitik vgl. HALLER, Papsttum (wie Anm. 183) Bd. II, 139-178; SEPPELT, Pâpste (wie Anm. 183) Bd. II, 305-329; LOHRMANN, Dietrich: Das Register Papst Johannes VIII. (872-888), (Bobliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 30) Tubingen 1968; DVORNIK, Byzantine Missions, 162 ff. 208 MGH Epistolae VII, 283 ff. Nr. 20-23; MMFH III, 161 ff. Nr. 48-51; GRIVEC/TOMSIC, Constantinus, 67 ff. Anno von Freising und Ermenrich von Passau wurden vom Papst von ihren Àmtern suspendiert, Ermenrich wurde auch die Eucharistiegemeinschaft und die Gemeinschaft mit seinen Mitbischöfen entzogen. Vom Brief an Erzbischof Adalwin ist zu wenig erhalten, um sicher festzustellen, ob auch ihn dieselben kirchlichen Strafen trafen. Vgl. LOWE, Ermenrich, 236 f. 209 Vita Methodii с 10, MMFH II, 153; BUJNOCH, Rom, 93; mit dem Tod der vier Bischöfe waren Erzbischof Adalwin von Salzburg (t 873), Ermenrich von Passau (f 874) sowie Anno von Freising (t 875) angesprochen. Über die Person des vierten Bischofs, in dem man Lantfried von Sâben oder einen Salzburger Chorbischof erblicken wollte, besteht keine Übereinstimmung. Vielleicht liegt auch ein Fehler des Autors der Vita Methodii vor. Vgl. LOWE, Ermenrich, 238 Anm. 92. 210 MGH Epistolae VII, 283 Nr. 20; MMFH III, 161 f. Nr. 48; WOLFRAM, Grenzen, 264, verweist darauf, dass zunachst der pâpstliche Legat, Bischof Paul von Ancona,