Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)

Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert

Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom 287 diesem 876 an seinen Sohn Amolf „von Karnten" iibe­tragen worden. 139 Annales Fuldenses zu 896, 130:... imperátor Pannoniam cum urbe Paludarum tuendam Brazlavoni duci suo in id tempus commendavit ...; vgl. WOLFRAM, Salzburg, 91 f.; DERSELBE, Grenzen, 270 f.; DOPSCH, Amolf, 150 und 171 ff. Zum Tode des Fiirsten Brazlav vgl. Annales Fuldenses zu 900, 134; REINDEL, Kurt: Die bayeri­schen Luitpoldinger 893-989 (Quellén und Erörterungen zur bayerischen Geschichte NF 11 ) München 1953, 9 Nr. 6 und 31 f. 140 Die starken, oft emotional bedingten Vorbehalte ungari­scher Historiker und Archaologen gegentiber der Prâsenz einer slawischen Bevölkerung in Pannonién vor und nach dem Beginn der ungarischen Herrschaft wurden in den letzten Jahrzehnten allmahlich iiberwunden. Vgl. SÓS, Slawische Bevölkerung; MÜLLER, Ethnische Ver­haltnisse; SZŐKE, Das archaologische Bild; DERSEL­BE, Mosaburg. 141 Conversio c. 6, 110 Zl. 5 f . und 112 Zl. 1 f; c. 7, 112 Zl. 9; с 8, 116 Zl. 3; c. 10, 114 Zl. 10 und 15; vgl. Dopsch, Salzburg, 14; WOLFRAM, Salzburg, 292 ff; LOSEK, Conversio, 114 mit Anm. 90. 142 WOLFRAM, Salzburg, 80 f.; KOLLER, Theoderich, 96 f 143 Die entsprechenden Hinweise in der Conversio werden durch die Ergebnisse der archâologischen und besonders der anthropologischen Forschung bestâtigt: MÜLLER, Ethnische Verhaltnisse, 165 ff; SZŐKE, Béla Miklós: Das Karpatenbecken zur Zeit der Landnahme. Politische, kulturelle und ethnische Voraussetzungen, in: Europas Mitte um 1000, 216, stellte fest: „Aufgrund der anthro­pologischen Untersuchungen in den in den letzten zwei Jahrzehnten in der Umgebung von Mosaburg freigeleg­ten Grâberfeldern kann behauptet werden, dass hier alt­bulgarische, südslawische (altkroatische), westslawische (máhrische), nordwestslawische (wilzische) und germa­nische (bairische und alemannische) Elemente mit der örtlichen, durch westslawische (dulebische) Elemente bereits vermischten spâtawarischen Bevölkerung ver­schmolzen. Von Seiten der Archâologie kann der Nach­weis einer solchen gemischten ethnischen Zusammenset­zung in Bezug auf die Tracht- und Grabsitten nur schwer erbracht werden." 144 Conversio с 11, 124 Zl. 3-8. 145 Conversio с 11, 124 Zl. 15 und 18, 126 Zl. 13-18 und с. 13, 134 Zl. If. 146 Conversio с 11, 126 Zl. 14. 147 Conversio с 13, 132 Zl. 2-4; LUDWIG, Transalpine Beziehungen, 227 und 259 6v.24; MMFH III, 332 fol. 5v; SCHMID, Das Zeugnis (wie Anm. 72), 193.148 Der Beginn der Karantanenmission wurde durch die Bitte des Fiirsten Cheitmar an Bischof Virgil von Salzburg einge­leitet, der Tod des Fiirsten fiihrte zu einem Aufstand der heidnischen Bevölkerung. Auch die Fortsetzung der Mis­sion erfolgte auf Einladung von Cheitmars Nachfolger Waltunc. In Pannonién, das schon 796 dem Erzbistum Salzburg als Missionsgebiet zugeteilt worden war, erga­ben sich erst durch das Zusammenwirken mit den Fiir­sten Priwina und Chozil ab ca. 840/48 greifbare Erfolge: Conversio с 5, 106 und 108; с. 11, 122 ff. 149 Die Erfolge der Brüder Konstantin und Method mit der slawischen Liturgie und der glagolithischen Schrift wer­den auch in der Conversio с 12 und 14, 130 und 134, zwar widerwillig aber doch eingestanden. DOPSCH, Slawenmission, 316 ff. und 328 ff.; WOLFRAM, Salz­burg, 332. 150 WOLFRAM, Salzburg, 197; LOSEK, Conversio, 5 f. 151 Zur genauen Datierung und zum Schluss, dass die Con­versio nicht erst nach dem Prozess gegen Method im Herbst 870 in Regensburg als Rechtfertigungsschrift ver­fasst sondern bereits für den Prozess als „WeiBbuch" für König Ludwig den Deutschen angefertigt wurde, vgl. DOPSCH, Slawenmission, 332 mit Anm. 122; WOL­FRAM, Salzburg, 193 mit Anm. 2; LOSEK, Conversio, 6 ff.; Zur Tendenz der Schrift vgl. WOLFRAM, Herwig: Einleitung oder Lügen mit der Wahrheit - Ein histori­sches Dilemma, in: SCHARER, Anton/SCHEIBEL­REITER, Georg (Hg.): Historiographie im frühen Mittel­alter (Veröffentlichungen des IÖG 32) Wien 1994, 12 f. I' 2 Conversio с 13, 132 Zl. 1 f; Zum Zeitpunkt von Priwi­nas Tod zwischen dem 20. Február 860 und dem 21. Mârz 861 vgl. WOLFRAM, Salzburg, 315 mit Anm. 633. Die reiche Schenkung König Ludwigs des Deut­schen an Salzburg vom 20. November 860 (MGH DLD 102) legt allerdings nahe, dass Priwina schon vor diesem Zeitpunkt getötet worden war. 153 Conversio с 11 und 13, 124 und 132. 154 Conversio с 13, 130-134; DOPSCH, Slawenmission, 316 f; WOLFRAM, Salzburg, 330 f; DERSELBE, Grenzen, 261 f. 155 Vgl. Anm. 2; DOPSCH, Slawenmission 317 ff. 156 Conversio с 13, 130 Zl. 11-16. 157 WOLFRAM, Grenzen, 263; Die Abreise Rihpalds erfolg­te offenbar als Reaktion auf die Ernennung Methods zum Erzbischof von Pannonién durch Papst Hadrian II. Des­halb wird in der Conversio с 13 und 14, 130 und 134, der Konflikt auch auf eine Auseinandersetzung mit Method reduziert und dessen jüngerer Brúder Konstan­tin-Kyrill, der in Rom verstorben war, überhaupt nicht erwâhnt, obwohl er bis zu seinem Tod und damit auch beim ersten Aufenthalt am Hofe Chozils die treibende Kraft war. 158 Vgl. dazu GRIVEC, Konstantin; DVORNIK Byzantine Missions; LÖWE, Heinz: Cyrill und Methodius zwi­schen Byzanz und Rom, in: Settimane di studio del cen­tra italiano suif alto medioevo 30, 2, Spoleto 1983, 631­686; DOPSCH, Slawenmission, 315-321 und 328-340; Symposium Methodianum. 159 DVORNIK, Byzantine Missions, 128 ff; HANNICK, Missionen 298 f. und WOLFRAM, Salzburg, 332, habén sich für das erste Halbjahr 867 ausgesprochen. 160 Vita Constantini с 15, MMFH II, 105; BUJNOCH, Rom, 70 f.

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