Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)

Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert

280 Heinz, Dops von Sirmium, in: Die slawischen Sprachen 18 (1989) ediert; eine deutsche Übersetzung bei BUJNOCH, Rom, 70 und 89; zum Wirken der beiden Slawenlehrer in Mâh­ren vgl. GRIVEC, Konstantin, 63-68; DVORNIK, Byzantine Missions, 105-128; HANNICK, Missionen, 290-301; VAVRÍNEK, Vladimir: Die historische Bedeu­tung der byzantinischen Mission in GroBmâhren, in: POULÍK/CHROPOVSKI (Hg.), GroBmâhren, 245-279: DERSELBE: Mission in Mahren: Zwischen dem lateini­schen Westen und Byzanz, in: Europas Mitte um 1000, 304-310; 3 GRIVEC, Konstantin, 68 ff.; DVORNIK, Byzantine Mis­sions, 128 ff.; DOPSCH, Slawenmission, 319 mit Anm. 74. 4 Vita Constantini c. 15, MMFH II, 105; BUJNOCH, Rom 70. 5 GRIVEC, Konstantin, 82-86; DVORNIK, Byzantine Mis­sions, 142-145. 6 GRIVEC, Konstantin, 86-92; DVORNIK, Byzantine Mis­sions, 145-154; DOPSCH, Slawenmission, 328-334; WOLFRAM, Grenzen, 261-264. 7 Vita Methodii c. 12-17, MMFH II, 157-163; BUJNOCH, Rom 95-100; das Excerptum de Karentanis c. 1 spricht sogar von einer Flucht Methods nach Mahren: Tandem fugatus a Karentanis partibus intravit Moraviam ibique quiescit ...; eine Edition bietet LOSEK, Conversio 136; Vgl. DVORNIK, Byzantine Missions, 160-193; GRI­VEC, Konstantin, 106-144; DOPSCH, Slawenmission, 333-335; WOLFRAM, Grenzen, 264 f. 8 Im Jahre 880 titulierte Papst Johannes VIII. in der Bulle lndustriae tuae Method erstmals als Erzbischof der hl. Mahrischen Kirche (archiepiscopus sancte ecclesiae Marabensis): MGH Epistolae VII, Karolini aevi V, 222 ff. Nr. 255; dazu GRIVEC, Konstantin, 113 ff; Bis zu sei­nem Tod 885 fuhrte Method ausschlieBlich diesen Titel. Vgl. HAVLÍK, Ljubomir E.: Das Pannonische Erzbistum im 9. Jahrhundert im Lichte der wechselseitigen Bezie­hungen zwischen Papsttum und den ost- und weströmi­schen Imperien, in: ZAGIBA, Franz (Hg.): Methodiana (Annales Instituti Slavici 9) Wien/Köln/Graz 1976, 45­60, hier 58 f. 9 Schon die Bezeichnung „GroBmâhren" bzw. „GroBmâh­risches Reich" ist problematisch. Sie geht auf den byzan­tinischen Kaiser und Historiographen Konstantin Por­phyrogenetos zurück, der in seinem Werk „De administ­rando imperii" с. 13 und с. 40 eine „megále Moravia" (ëÎàUëç ed'nááBá) erwâhnt. Obwohl lângst erkannt wurde, dass Konstantin damit nicht das „groBe" sondern das „alte", zu seiner Zeit nicht mehr bestehende Mahren meinte, wird von den meisten Historikern und Archâolo­gen noch immer die irreführende Bezeichnung „GroBmâhren" verwendet (vgl. dazu WOLFRAM, Gren­zen, 317). Es galt lange als gesichert, dass der Kern des Mahrischen Reiches im heutigen Mahren und der Slowa­kei lag, wo im Gebiet der March/Morava die Aufdeckun groBer befestigter Siedlungen wie Mikulëice oder Staré Mesto und zahlreicher Ringwallanlagen auf Machtzen­tren des Friihmittelalters hinwies. Dagegen sprach sich der Historiker Imre ВОВА in etlichen Werken für eine Lokalisierung Mâhrens bzw. Moraviens im heutigen Ser­bien aus, wo der hi. Methodius als Erzbischof seinen (nominellen) Sitz in Sirmium, dem heutigen Sremska Mitrovica (westlich von Belgrad/Beograd) hatte. Auch dort gibt es einen FluB Morava und den Namen Mora­vien. Bobas Thesen hat vor allem Charles BOWLUS ver­treten und weiter ausgebaut (vgl. Anm. 15). SchlieBlich ist Martin EGGERS in zwei Arbeiten fur eine Lokalisie­rung des „GroBmâhrischen Reiches" im Gebiet östlich der TheiB eingetreten, von wo es eine Ausdehnung von der Slowakei iiber den Raum zwischen Donau und TheiB bis nach Pannonién erfuhr (vgl. Anm. 16). Die Mehrzahl der Historiker und Archâologen hâlt hingegen an der urspriinglichen Lokalisierung im Raum Mâhren-Slowa­kei fest (vgl. Anm. 14). 0 Dieser Sachverhalt wird in der Conversio nicht direkt mit­geteilt, sondern ergibt sich aus c. 10, wo iiber die Ver­treibung Priwinas durch den Mâhrerfursten Moimir (Moimar) berichtet wird, und с. 11, wo sich die beilâufi­ge Erwâhnung findet, dass Erzbischof Adalram dem Pri­winajenseits der Donau auf dessen Eigenbesitz zu Nitra (Neutra) eine Kirche geweiht hatte. Dieser Satz war ursprünglich wohl eine Randglosse, die in den spâteren Abschriften an nicht ganz passender Stelle in den Text der Conversio übernommen wurde: Conversio, 120 und 122; vgl. dazu DOPSCH, Salzburg, 14; WOLFRAM, Salzburg, 323; DERSELBE, Grenzen, 315 f. Zu Nitra als wahrscheinlichem Sitz des Fiirsten Priwina vor seiner Vertreibung siehe STEINHÜBEL, Ján: Das Fiirstentum von Neutra (Nitra) im GroBmâhrischen Reich und in Ungarn, in: Europas Mitte um 1000, 311-313; RUTT­KAY, Alexander T.: Neutra (Nitra) und Zobor, ebenda 628-632. 11 Vita sancti Clementis (Bulgarische Légende) с. 7-9, MMFH II, 218-224; BUJNOCH, Rom 120-127; Papst Johannes VIII. weihte Wiching 880 zum Bischof von Neutra/Nitra und setzte Method davon in der Bulle lndu­striae tuae (wie Anm. 8) selbst in Kenntnis. Zur Person Wichings vgl. BOSHOF, Regesten Passau I, 44 Nr. 170; HERRMANN, Beziehungen, 209-212; GRIVEC, Kon­stantin, 116 ff, 124 ff. und 137 ff; OSWALD, Josef: Der Mâhrerbischof Wiching und das Bistum Passau, in: Annales Instituti Slavici 1, 3, Salzburg 1967, 11 ff; SCHÜTZ, Josef: Methods Widersacher Wiching und dessen pannonisch-mâhrische Gefáhrten, in: Korrespon­denzen. Festschrift für D. Gerhard, GieBen 1977, 390­394. 12 POULÍK; Josef: Mikulcice, Praha 1975; DAIM, Fal­ko/POLÁCEK, Lumír (Hg.): Studien zum Burgwall von Mikulcice 1, Brno 1995; POLÁCEK, Lumír: Studien zum Burgwall von Mikulcice Bd. 2 und 3, Brno 1996 und 1997; DERSELBE, Zum Stand der siedlungsarchâo­logischen Forschung in Mikulcice, in: STANA, Сейек/POLÁCEK, Lumír (Hg.): Frühmittelalterliche Machtzentren in Mitteleuropa - Mehrjâhrige Grabungen

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