Zalai Múzeum 8. (Zalaegerszeg, 1997)

Ramls, Peter C.: Die hallstatt-/latenezeitliche Siedlungsstruktur in Niederösterreich

56 Karl, Raimund Anmerkungen: Wie auch J. Meduna bemerkt: „Der völlig unbefriedi­gende Forschungsstand der Latènezeit in Niederöster­reich stellt fur die mahrische Forschung eine schwere Belastung dar, da es sich urn ein Gebiet handelt, aus dem nach Mâhren viele Impulse aus dem oberen Donau­raum und dem Karpartenbecken durchdrangen und über das wichtige Handelswege führten, die Mâhren nicht nur mit dem Donaugebiet, sondem auch mit dem Mittel­meerraum verbanden." (MEDUNA, Jiri: Die latènezeit­lichen Siedlungen in Mâhren, Prag 1980, 35). 2 Z.B. NEUGEBAUER, Johannes-Wolfgang: Die Kelten im Osten Österreichs. Wiss. Schriftenreihe NO 92/93/94, StPölten-Wien 1991. 3 Fundberichte aus Österreich (FÖ) 1-28, Wien. 4 LADENBAUER-OREL, Herta und MOSSLER, Gertrúd: Latènezeitliche Fundorte in Niederösterreich. Atlas von Niederösterreich. Wien 1955. NEUGEBAUER, Johannes-Wolfgang: Die Kelten im Osten Österreichs. Wiss. Schriftenreihe NÖ, St.Pölten­Wienl991. NEUGEBAUER, Johannes-Wolfgang: Archâologie in Niederösterreich. Wien 1993. PFTTIONI, Richard. Latène in Niederösterreich. Wien 1930. 5 Zu diesem Zweck hatten allé Altmaterialien aufgearbeit, allé Oberfiachenfunde von Heimatforschern begutachtet sowie einige Fundstellen durch Oberflachenbegehungen neu erfaBt werden müssen, was zeitlich wie fmaziell nicht möglich war. 6 Z. B. Gars am Kamp, FÖ 15, 227; Strögen, FÖ 24/25, 268. URBAN, Otto: Keltische Höhensiedlungen im mittleren Donauraum. Habilitationsschrift, Wien 1994. 8 NEUGEBAUER, Johannes-Wolfgang: Archâologie in Niederösterreich, Wien 1993. 3 BERG, Friedrich: Spâthallstàttische Funde aus Kamegg im Kamptal, Niederösterreich. Festschrift für Richard Pittioni, ArchA Beiheft 13, 1976, 546 ff. 10 MAURER, Hermann: Latènezeitliche Hallstattkultur im pol. Bezirk Horn, Niederösterreich. FÖ 15, 1976,49 ff. 1 ' Die im Bezirk Hollabrunn erwáhnten 3 Siedlungen sind Fundorte des Typus Kamegg-Poigen-Maiersch und smd damit wohl noch dem Bereich des Waldviertels zuzu­rechnen, die einzige echte Ausnahme stellt die Siedlung von Oberrohrbach I lm Pol. Bezirk Komeuburg dar, die klassisches Frühlatene führt. 12 KAUS, Karl: Chronologie und Bestattungssitten der Hallstattkultur in Niederösterreich und im Nordburgen­land, Diss., Wien 1973, 337 ff. 13 WALDHAUSER. Jifi: Die hallstatt- und latènezeitliche Siedlung mit Graberfeld bei Radovesice in Böhmen. Prag 1993,272 ff. 14 Siehe dazu die Verbreitungskarte der latènezeitlichen Gràberfelder in Niederösterreich in NEUGEBAUER, Jo­hannes-Wolfgang: Die Kelten im Osten Österreichs. St.Pölten-Wien 1991, 36 f Die wenigen eingezeichneten Graber sind, wenn überhaupt gesicherte Datierungen vorliegen, allé ins Latène С datiert, siehe dazu NEBE­HAY, Stephan: Beitrâge zur Erforschung der frühen und mittleren Latène-Kultur in Niederösterreich. Unpubl. Diss, Wien 1976. 15 NEUGEBAUER, Johannes-Wolfgang: Archâologie in Niederösterreich, Wien 1993, 100. 16 WALDHAUSER, Jiri: Die hallstatt- und latènezeitliche Siedlung mit Graberfeld bei Radovesice in Böhmen, Prag 1993,390. 17 JEREM, E.; KAUS, K. und SZÖNYI, E.: Kelten und Römer um den Neusiedlersee. Katalog, Győr 1981, 7 ff. 18 URBAN, Otto: Keltische Höhensiedlungen im mittleren Donauraum, Habilitationsschrift, Wien 1994. 19 ADLER, Horst: Die germanische Bcsiedlung Nieder­österreichs im 1. Jahrhundert. in: Germánén, Awaren, Slawen in Niederösterreich. Das erste Jahrtausend nach Christus. Ausstellungskatalog, Wien 1977, 12. 20 KÖLNIK, Titus: Anfánge der germanischen Besiedlung in der Südwestslowakei und das Regnum Vannianum, in: Symposium: Ausklang der Latènezivilisation und Anfánge der germanischen Besiedlung im mittleren Do­naugebeit, Male Vozokany 1972, Bratislava 1977, 143 if.

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